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Viele Terrarien-Tiere kommen aus tropischen und subtropischen Gebieten, mögen es also warm. Bild: iStockphoto / Viktoryia Voinakh
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Terrarium-Tipps: So haltet ihr eure Geckos stromsparend warm

15.10.2022, 14:03

Reptilien sind in Deutschland beliebte Haustiere: Man muss nicht mit ihnen Gassi gehen, sie haaren nicht und sind somit allergikerfreundlich. Zudem bieten sie eine große Vielfalt. So leben beispielsweise Bartagamen, Leopardgeckos, Iguanas, Chamäleons, Kornnattern und sogar Pythons in deutschen Wohnzimmern.

Rund 1,2 Millionen Reptilien werden in Deutschland als Haustiere gehalten, im europäischen Vergleich liegen wir damit auf dem fünften Platz. Mit Abstand auf dem ersten Rang liegt übrigens Frankreich mit 3,3 Millionen Reptilien-Haustieren.

Ein weiterer Grund, wieso die geschuppten Tierchen so beliebt sind: Sie nehmen in der Wohnung nicht zu viel Platz ein. Genauer gesagt ist ihr Lebensraum in den meisten Fällen auf ein Terrarium begrenzt. Oft kommen Reptilien aus tropischen und subtropischen Gebieten und bringen somit einen gewissen Anspruch an ihre Umgebungstemperatur mit.

Bartagamen kommen ursprünglich aus dem australischen Outback, dort ist es regelmäßig 40 Grad Celsius und heißer. Die Echsen sind daran angepasst – brauchen aber auch im teilweise kalten Deutschland ihre konstanten 25 bis 28 Grad im Terrarium. In Zeiten der Energiekrise wird das Heizen teuer. Aus diesem Grund haben bereits einige Halter ihre Reptilien ausgesetzt oder beim Tierheim abgegeben, watson berichtete darüber.

Für die meisten Reptilienbesitzer kommt es natürlich nicht infrage, ihre geliebten Tiere abzugeben. Watson zeigt wertvolle Tipps, mit denen Echsen-Freunde trotzdem ein paar Kilowattstunden und somit wertvolle Euros beim Beheizen ihrer Terrarien sparen können.

Auf die richtige Größe des Terrariums achten

Es sollte selbstverständlich sein, dass die gehaltenen Tiere einen ausreichend großen Lebensraum zur Verfügung gestellt bekommen. Aber wenn vorher größere Reptilien in einem Terrarium gehalten wurden, und später kleine, kann es sich lohnen, Geld zu investieren und ein Terrarium in passender Größe anzuschaffen.

Beispiel: Iguanas sind große Echsen, die ein entsprechend großes Terrarium in einer Größe von mindestens 200 × 150 × 200 Zentimetern benötigen. Für die kleinen Leopardgeckos wäre solch ein Terrarium zu groß: Da sie gern klettern und dabei auch manchmal hinunterfallen, sollte ein Terrarium für sie nicht höher als 80 Zentimeter sein.

Auch sollte bedacht werden, wie viel Zeit die Tiere in ihrem Terrarium verbringen. In der Zeit, in der man seine Bartagame oder seine Kornnatter auf einen Spaziergang durch die Wohnung mitnimmt, kann man das Licht und die Heizung im Terrarium auch für eine Zeit ausstellen.

Terrarium isolieren

Am Beheizen des Terrariums kann man insofern nicht sparen, als dass die Tiere eine bestimmte Temperatur benötigen, um sich nicht zu verkühlen. Eine gewisse Anzahl an Heizmatten ist also nötig. Man kann jedoch darauf achten, dass das Terrarium gut isoliert ist. Terrarien, die komplett aus Glas sind, sehen zwar klassisch und zeitlos aus, sind jedoch nicht die Besten, wenn es darum geht, Wärme im Inneren zu halten.

Mittlerweile gibt es aber auch viele andere Optionen, zum Beispiel Terrarien aus Holz, bei denen die Glasscheibe nur eine Seite einnimmt. Solche Modelle gibt es ebenfalls aus Kunststoff, diese werden als Forex-Terrarien bezeichnet. Begabte Handwerker können ebenfalls die Seiten ihres Glasterrariums isolieren. Bei diesen Terrarien besteht der Vorteil, dass sich die Tiere bei Bedarf auch in eine ruhige unbeobachtete Ecke zurückziehen können.

Abwärme von Lampen nutzen

Ein weiterer Tipp, den Reptilienhalter beim Einbau ihres Terrariums beachten sollten, ist, dass die gesamte Beleuchtungstechnik innerhalb des Terrariums liegt. So wird auch die Abwärme der Lampen zum Heizen genutzt. Dabei muss aber natürlich immer auf die richtige Belüftung geachtet werden, sodass kein Hitzestau entsteht oder die Tiere im schlimmsten Fall ersticken.

Terrarium nur partiell beheizen

Ein weiterer Trick zum Energiesparen bei der Reptilienhaltung ist, das Terrarium nur partiell zu beheizen. Die Bedürfnisse variieren von Tier zu Tier, doch oft muss nicht das gesamte Terrarium eine Temperatur von 28 Grad aufweisen. Manchmal reicht es auch, einen Bereich stärker zu heizen, auf dem die Echsen dann längere Zeit verbringen.

Ganz so als würden sie auf warmen Steinen in der Sonne liegen. So können sich die Echsen je nach Stimmung in wärmeren und kühleren Gebieten aufhalten.

Mit einer Wärmepumpe ist es jedoch auch möglich, Wärme von heißeren Stellen im Terrarium zu kühleren Stellen zu transportieren.

Allgemein sollte im Terrarium, wenn möglich, eine elektrische Heizung verbaut sein, da sie am energieeffizientesten ist. Nahezu 100 Prozent der elektrischen Energie werden hier in Wärme umgewandelt. So spart man als Besitzer zumindest etwas Geld und kann den Reptilien trotzdem ein warmes Zuhause zu bieten.

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