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Commerzbank: Verbraucherzentrale warnt Kunden vor fieser Betrugsmasche

Logo und Schriftzug der Commerzbank an der Filiale in der Siegener Innenstadt Commerzbank am 29.01.2024 in Siegen/Deutschland. *** Commerzbank logo and lettering on the branch in Siegen city center Co ...
Kund:innen der Commerzbank müssen aktuell besonders wachsam in ihr Postfach schauen. Bild: imago images / Rene Traut
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Commerzbank: Betrüger wollen Kunden mit mieser Masche abzocken

08.02.2024, 16:26
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Wer eine gesonderte Mailadresse für Spam-Nachrichten hat, kommt mittlerweile mit dem Löschen teils gar nicht hinterher. Absurde Zahlenkombinationen oder unvollständige Wörter geben bereits im Betreff Aufschluss über den betrügerischen Inhalt.

In vielen Fällen werden derlei Mails mittels automatisierter Software ohnehin vom System selbst in den Spam-Ordner befördert. Schwieriger wird es hingegen bei ausgeklügelten Phishing-Mails, die immer wieder auf persönliche Daten vor allem von Bankkund:innen abzielen. Gut, dass Verbraucherschützer:innen vor vielen solcher Nachrichten warnen.

Verbraucherschutz warnt vor Betrug mit Commerzbank-Mails

Aktuell macht die Verbraucherzentrale auf eine Mail aufmerksam, die vermeintlich von der Commerzbank stammt. Unter dem Betreff "Dringende Aktivierung des neuen Websicherheitssystems erforderlich" hatten im Vorfeld offenbar mehrere Empfänger:innen der Mail einen Phishing-Verdacht gemeldet.

Konkret drohen die Betrüger:innen in den Mails damit, dass das eigene Konto zum 7. Februar "nicht mehr aktiv" sein wird. Welche Auswirkungen das für die Verbraucher:innen tatsächlich haben würde, wird nicht thematisiert.

Mit dem tatsächlichen Logo der Commerzbank versuchen Betrüger:innen aktuell, Bankkund:innen zu täuschen.
Mit dem tatsächlichen Logo der Commerzbank versuchen Betrüger:innen aktuell, Bankkund:innen zu täuschen.Bild: screenshot / Verbraucherschutzzentrale NRW

Details werden hier lediglich für die vermeintliche Lösung des Problems genannt. In "nur 5 Minuten" könnten die angesprochenen Personen demnach angeblich ihre Kontodaten über einen beigefügten Link eintragen, sodass sie Teil des neuen Sicherheitssystems würden.

Fieses Detail macht Phishing-Mails einfach erkennbar

Die Verbraucherzentrale unterstreicht an dieser Stelle, dass es wichtig ist, den beigefügten Link wie gewohnt unbeachtet zu lassen. Bereits anhand der unpersönlichen Anrede, aber auch durch den fehlenden Absender am Ende der Mail, lasse sich der Betrug schnell erkennen.

Beim Lesen aller Absätze zeigt sich zudem, dass diese zum Teil zusammenhangslos erscheinen. Auch die sehr neutrale Aufmachung sollte Verbraucher:innen stutzig machen.

Bei der Phishing-Mail geht es wie gewohnt um das kriminelle Abgreifen von persönlichen Daten. Gefakte Mails und Services, die vermeintlich von Banken stammen, machen dabei 15 Prozent aller Angriffe aus.

Experten raten zu großer Vorsicht bei ungewöhnlichen Mails

Für Hacker:innen stellen entsprechende Aktionen ein lukratives Geschäft dar. Vorgefertigte Templates sind online bereits für weniger als 30 Euro erhältlich. Fallen Verbraucher:innen auf den Betrug rein, kann mit den Daten ein deutlich höherer Gewinn erzielt werden.

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Im Zweifelsfall sollten Verbraucher:innen daher stets vorsichtig mit vermeintlichen Mails sein. Expert:innen geben an, dass Banken nur selten entsprechende Mails inklusive Links versenden. Dies erfolge meist in einzelnen Benachrichtigungen über die jeweiligen neuen Services oder Systemumstellungen.

Wer sich dennoch unsicher ist, kann stets den Kundenservice des entsprechenden Unternehmens kontaktieren und sich über aktuelle Betrugsmeldungen informieren. Bei täglich etwa 3,4 Milliarden Phishing-Mails weltweit und einer steigenden Tendenz dürfte dies aber ebenfalls bald noch größeren Zeitaufwand bedeuten.

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