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Hartz-IV-Empfänger dankbar für Gefängnis: "Drinnen bin ich reicher als draußen"

Am Dienstagabend suchte Vera Int-Veen für RTL wieder nach den Ärmsten Deutschlands – und fand diesmal Betroffene im Hamburger Stadtteil Steilshoop.

Zu den Bewohnern des Stadtteils gehört auch Andreas. Der 52-Jährige hat die größte Zeit seines Erwachsenenlebens wegen verschiedener Delikte im Gefängnis verbracht. Den Makel der Kriminalität wird der Hamburger nicht los. Er beklagt: "Man hat gar keine Chance sich zu beweisen."

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Andreas im Gespräch mit RTL. rtl

Arbeitslosigkeit und Kleinkriminalität prägten seine Jugend – Rückhalt in der Familie gab es nicht. Andreas' Mutter musste sich neben ihm noch um vier weitere Kinder kümmern. Bald muss Andreas, der Hartz IV bezieht, wegen eines Raubüberfalls für mehrere Jahre wieder ins Gefängnis.

Hartz-IV-Empfänger muss ins Gefängnis – darin sieht er Positives

Vergleicht er die Zeit hinter Gittern mit der in Freiheit, dann kommt Andreas in der RTL-Sendung zu einem bemerkenswerten Schluss: "Man kommt im Knast einfacher zurecht als draußen."

Seine Erklärung: "Hier draußen muss ich alles selber bezahlen." Die Freiheit zählt für Andreas nicht besonders viel. Für ihn ist klar: "Drinnen nimmt man einem alles ab. Drinnen bin ich reicher als draußen."

Die RTL-Moderatorin meint: "Kann ich sogar verstehen. Ich glaube, du bist ein einsamer Mann." Und Andreas meint: "Willkommen in meinem Leben." Die Situation belastet den Hartz-IV-Empfänger – doch einen Ausweg findet er nicht.

(pb)

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Meinung

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