Ein Bild aus ihrer Jugend. Hier ist Kane Tanaka noch blutjunge 115.
Ein Bild aus ihrer Jugend. Hier ist Kane Tanaka noch blutjunge 115.Bild: imago stock&people

116 Jahre! Japanerin zur ältesten Frau der Welt erklärt

09.03.2019, 12:4909.03.2019, 12:57

Als Kane Tanaka zur Welt kommt, heben die Brüder Wright gerade mit dem Wright Flyer zum ersten gesteuerten Motorflug ab. 1903 war das. Und mit ihren stolzen 116 Jahren ist die Japanerin nun offiziell die älteste Frau der Welt. Das sagt zumindest das Guinness-Buch der Rekorde.

Tanaka lebt in einem Altenheim im westjapanischen Fukuoka. Sie rechne gerne und spiele gern Brettspiele, bei denen sie oft gewinne, hieß es. Zu Tanakas Kür zur ältesten Frau der Welt kamen viele Gratulanten sowie Bürgermeisters Soichiro Takashima in das Seniorenheim. Auf die Frage, wann sie am glücklichsten in ihrem Leben gewesen sei, antwortete die 116-Jährige:

"Jetzt."

Tanaka heiratete im Jahr 1922, bekam vier Kinder und adoptierte noch ein weiteres. Heutzutage steht sie normalerweise morgens um sechs Uhr auf, an den Nachmittagen übt sie sich in Mathematik und Kalligraphie.

Japan ist eines der Länder mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Viele der einst zu den ältesten der Welt erklärten Menschen stammten aus Japan. Dazu zählte auch Jiroemon Kimura, der als ältester Mann der Welt galt. Er starb kurz nach seinem 116. Geburtstag im Juni 2013.

(afp/ts)

31 Tage, 31 Frauen

Alle Storys anzeigen
Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Umfrage: Junge Menschen wollen mehr Freizeit statt mehr Arbeit

Der Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel. Immer mehr Menschen wollen weniger arbeiten. Und das betrifft nicht nur Gruppen wie Pflegekräfte, die ohnehin überarbeitet sind und sich ein Arbeitsleben wünschen, bei dem sie nicht dauerhaft überlastet sind. Rund 48 Prozent der Arbeitnehmer würden in Teilzeit gehen, wenn ihr Arbeitgeber ihnen dies ermöglichen würde. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Yougov.

Zur Story