Fürs Bezahlen an der Lidl-Kasse wird man bald nur noch das Handy benötigen.
Fürs Bezahlen an der Lidl-Kasse wird man bald nur noch das Handy benötigen.
Bild: iStockphoto / Viktoriia Hnatiuk

Discounter-Neuerung: Das ändert sich an der Kasse bei Lidl

02.04.2021, 12:04

Für den Einkauf im Supermarkt braucht man bald keinen Geldbeutel mehr – nur noch das Handy. Mit "Lidl Pay" startet der Discounter eine Bezahl-App für das Smartphone. Die "Lebensmittelzeitung" berichtet, dass die Bezahlfunktion in einer Testfiliale bereits verfügbar ist und bald deutschlandweit ausgerollt wird.

In einem Supermarkt im Raum Heilbronn ist es jetzt schon möglich: Man ruft die Lidl-Plus-App auf, scannt den QR-Code an der Kasse, bestätigt den Bezahlvorgang und darf mit den vollen Einkaufstüten nach Hause.

Die Funktion soll bald in ganz Deutschland nutzbar werden

Das Feature muss natürlich vorher freigeschaltet werden. Dazu muss man sich mit der Konto-IBAN-Nummer und der Adresse registrieren, die Abrechnung erfolgt dann per SEPA-Lastschrift. Das Einzugslimit berechnet sich unter anderem nach der Einkaufshistorie in Lidl-Onlineshop und stationären Filialen.

Die notwendige Lidl-Plus-App findet man mittlerweile im App-Store. Wobei die Zahlfunktion noch nicht in ganz Deutschland genutzt werden kann, der bundesweite Rollout soll aber kurz bevorstehen.

50 Euro ist das Limit für den ersten Einkauf

Wer keine Kaufhistorie bei Lidl hat, der darf in der Regel ein 50-Euro-Limit nicht überschreiten – das sollte für die meisten Kunden aber kein Problem sein, denn die durchschnittliche Einkaufssumme beim Discounter liegt bei 25 Euro.

Nach dem ersten Einkauf wird die maximale Einkaufssumme nach oben angehoben. Für die erste Freischaltung nutzt Lidl auch eine Risikoprüfung durch einen Daten-Dienstleister.

Auch andere Händler bieten eine Bezahl-App an

Bei der technischen Umsetzung hilft die Digital-Abteilung der Schwarz-Gruppe, die sonst hauptsächlich für den Onlineshop zuständig ist.

Die Bezahlung per App ist in Deutschland über die Payback-App bei Händlern wie Dm, Rewe, Penny, Alnatura und Aral möglich. Edeka und Netto bieten Bezahldienste in den hauseigenen Apps an.

(lfr)

Edeka wendet sich in offenem Brief gegen Aldi und Lidl

Hauptsache billig! Oder lieber doch nicht? Beim Preiskrieg der Discounter meldet sich jetzt die Supermarktkette Edeka zu Wort. In einem offenen Brief kritisiert sie Lidl und Aldi für ihren Kampf um den günstigsten Preis. Laut Edeka liegt durch die rücksichtslose Preispolitik der Discounter "ein besonderer Druck auf der gesamten Wertschöpfungskette mit allen bekannten Vorzügen sowie Herausforderungen". Die Supermarktkette kritisiert außerdem die Werbekampagnen von Aldi und Lidl.

Seit der Senkung …

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