Beyoncé droppt neben Netflix-Doku auch neues Album – darum geht es

17.04.2019, 11:38

Wen interessiert schon, wer zum Schluss auf dem eisernen Thron bei Game of Thrones Platz nehmen wird? Viel wichtiger ist doch, wer es sich mal wieder ganz besonders bequem auf dem Thron der Popmusik gemacht hat: (No) surpise! Beyoncé.

Beyoncé hat es sich auf dem Thron mal wieder bequem gemacht.
Beyoncé hat es sich auf dem Thron mal wieder bequem gemacht.Instagram/beyonce

Ihr spektakulärer Auftritt auf dem Musikfestival "Coachella" im vergangenen Jahr ging in die Geschichte des Festivals, der Popkultur – ach, was sag ich, des gesamten Internets ein. Eigentlich hätte sich Queen Bey also ganz beruhigt zurücklehnen und Ariana Grandé den diesjährigen "Coachella"-Headliner gönnen können.

Hat sie aber natürlich nicht. Beyoncé wäre nicht Beyoncé, wenn sie nicht mal wieder überraschend die nächste Bombe platzen lässt und so mal wieder die Aufmerksamkeit der Popwelt zurück auf sich selbst lenkt.

Dieses Mal in Form einer Netflix-Dokumentation. "Homecoming" heißt das Endergebnis und ist seit heute 9 Uhr auf dem Streamingportal weltweit zu finden. Das war Queen Bey aber noch nicht genug: Zudem hat sie mal wieder überraschend ein Album gedroppt, das seit 17. April auf allen gängigen Plattformen zu finden ist.

Aber was müsst ihr eigentlich wissen, bevor ihr euch das 2-Stunden-und-17-Minuten Spektakel anseht? Und was hat es mit den neuem Album auf dich? Hier die quick facts:

Beyoncé bei den Proben zu ihrem Auftritt bei Coachella
Beyoncé bei den Proben zu ihrem Auftritt bei Coachella
  • Wer ist Beyoncé?
    Okay, ernsthaft. Gibt es überhaupt noch Menschen auf diesem Planten die keine Ahnung haben, wer Beyoncé ist?

    Tatsächlich soll die Dokumentation "Homecoming" aber eine "neue" Antwort auf diese Frage geben. Wie wir die "Queen of Selbstinszenierung" kennen, erwartet uns in der Dokumentation auch reichlich "rohes, persönliches Material" aus ihrem Privatleben mit Ehemann Jay-Z und ihren Kindern Blue Ivy, Rumi und Sir. Danach werden wir also alle eine noch genauere Vorstellung haben, wer Beyoncé ist - oder zumindest sollen wir das denken.
  • Worum geht es in "Homecoming" auf Netflix?
    Hauptmittelpunkt der Dokumentation ist der erwähnte "Coachella"-Auftritt Beyoncés aus dem Jahr 2018. Mit Ausschnitten des Sets startet auch der Film. An wem dieser Auftritt vorbeigegangen ist, sollte sich die Dokumentation schon alleine dafür ansehen. Zwischen glitzernder, bis-zur-Perfektion-durch-choreografierter Live-Performance bekommen Fans und Zuschauer Einblicke auf den Enstehungsprozess der Performance und in das Privatleben der Sängerin.
  • Woher kennen wir das alles schon?
    Auf den ersten Blick kommt das Konzept von "Homecoming" vielen Beyoncé-Fans wahrscheinlich sehr bekannt vor. Alles erinnert stark an das visuelle Album "Lemonade" der Künstlerin aus dem Jahr 2016. Zwischen Hits, Hüftenkreisen und Beyoncé, die auf der Bühne "Woke-Up-Like-This"-flawless aussieht, bekommt man immer wieder inspierende Poesien untermalt von künstlerischen Retro-Aufnahmen von Blumen und schwarz-weißem Familienglück um die Ohren gehauen. Beyoncé macht eben keine Dokumentation. Beyoncé schafft ein Kunstwerk.
  • Wie real ist das Ganze?
    Beyoncé weiß, wie kaum eine andere, sich selbst zu inszenieren. Das Bild der Perfektionistin versucht sie seit Jahren mit emotionalen Einblicken zu brechen und dabei zum Beispiel das Fremdgehen von Ehemann Jay-Z in ihren Songs zu verarbeiten. Wie gut ihr das gelingt, liegt wohl im Auge des Betrachters.
  • Wer sollte sich die Dokumentation ansehen?
    Beyoncé-Fans und die, die es werden wollen werden die Dokumentation eh lieben. Letztlich gleicht das Ganze aber doch eher einem langen Konzertfilm als einer informativen Dokumentation.

    Wer das Coachella-Set nicht bereits auf illegalen Platformen gestreamt hat, sollte sich den Film aber trotzdem nicht entgehen lassen, da er ein Stück Popkulturgeschichte bunt und laut zusammenfasst.
  • Und was ist das jetzt mit dem Album?
    Beyoncé hat es ja noch nie so mit großen Announcements und Promos gehabt. Also sollten wir von ihren Überraschungsalben schon gar nicht mehr überrascht sein. Sind wir aber irgendwie trotzdem.

    Das Album "Homecoming" mit dem selben Titel wie die Netflix-Dokumentation feautured 40 Titel, davon sind 38 Live-Versionen ihrer Hits, die sie bei Coachella performt hat und die zwei neuen Songs "I Been On" und "Before I Let Go".

Beyoncé hat übrigens mal mit Putzen Geld verdient! Hier andere, frühere Jobs der Stars:

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quelle: www.imago-images.de / via www.imago-images.de
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Letztens ist es einfach so passiert. Ich war mit beiden Kindern im Auto unterwegs und im Radio lief "TGIF" von Katy Perry. Nun bin ich wahrlich kein Katy-Perry-Fan, aber bei dem Part, in dem sich der "TGIF"-Sprechgesang immer weiter zuspitzt, bis ein Saxofon-Solo den musikalischen Höhepunkt erreicht, überkam es mich plötzlich, völlig überraschend. Ich spürte wieder dieses Freitagabend-Gefühl und ich vermisste in diesem Augenblick so vieles: die Pläne, alles aus einem Wochenende herauszuholen, spontane Verläufe eines Abends, wenn aus einem geplanten Drink fünf werden, völliges Ausrasten auf einer Tanzfläche, weil ein bestimmter Song gespielt wird.

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