Bild: PA Pool

Streit um Schlafzimmer-Fotos: Prinz Harry erringt Sieg vor Gericht

16.05.2019, 16:3516.05.2019, 16:52

Hallelujah! Archie feiert heute sein zehntägiges Jubiläum auf dieser Welt. Und als hätten Herzogin Meghan und Prinz Harry nicht schon alle Hände voll zu tun mit ihrem Royal-Baby, das vermutlich nicht weniger anstrengend ist als jedes normale Baby, so mussten die beiden nun kurz nach der Geburt auch noch einen Rechtsstreit durchstehen. Gegner in dem Verfahren war eine Promi-Agentur.

Am Donnerstag kam dann die gute Nachricht für das britische Königshaus. Prinz Harry hat sich mit seiner Klage gegen die Promi-Agentur durchgesetzt.

  • Die Agentur hatte Paparazzi-Fotos von Harrys Landhaus geschossen.
  • Wie der Buckingham-Palast am Donnerstag mitteilte, erklärte sich die Agentur Splash News zur Zahlung einer größeren Entschädigungssumme bereit und entschuldigte sich förmlich beim Prinzen und seiner Frau Meghan.
  • Der Herzog von Sussex habe die Entschuldigung angenommen, berichtete der Palast.

Harry & Meghan vs. Paparazzi-Agentur: Darum ging es im Rechtsstreit

Die Agentur Splash News hatte am 9. Januar vom Hubschrauber aus Fotos von dem Privatanwesen des Paars in der unweit von Oxford gelegenen, malerischen Region Cotswolds aufgenommen. Heikel: Darunter waren auch Bilder von Harrys und Meghans Wohn- und Schlafzimmer. Zwei Tage später wurden die Aufnahmen nach Angaben von Harrys Anwalt Gerrard Tyrrell von der Londoner "Times" und anderen Medien veröffentlicht.

Der 34-jährige Prinz verklagte die Agentur daraufhin vor einem Londoner Gericht wegen Verletzung der Privatsphäre. Nach Angaben von Anwalt Tyrrell hatten Harry und Meghan das Anwesen wegen seiner abgeschiedenen Lage angemietet. Nach der Veröffentlichung der Fotos aber hätten sie sich nicht mehr sicher gefühlt und sich außerstande gesehen, das Landhaus weiter zu bewohnen. Berichten zufolge galt der Mietvertrag für zwei Jahre.

Inzwischen leben Harry und Meghan mit ihrem kleinen Sohn Archie in Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor. Dort haben die nun mehr 3 hoffentlich ihre Ruhe vor lästigen Paparazzi.

(hau/afp)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nestlé kündigt weitere Preiserhöhungen für Supermarkt-Produkte an

Die Preise steigen weiter – vor allem im Lebensmittelhandel macht sich die Inflation zunehmend bemerkbar. Viele Lebensmittel werden teurer. Die Preisverhandlungen werden härter. So sehr, dass einige Herstellern Lieferstopps für die Supermärkte verhängen, da sich Hersteller und Händler nicht auf Preise einigen können. Obwohl in der Schweiz die Inflationsrate zuletzt leicht gesunken ist, plant Nestlé-Chef Mark Schneider weitere Preiserhöhungen für den Schweizer Lebensmittelkonzern. Mit Konsequenzen für die Kund:innen.

Zur Story