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Bild: Imago/Netto-Montage

Lidl provoziert Netto – und der Supermarkt kontert "a Lidl bit" später

In der Welt der Discounter geht es in diesen Tagen hoch her. Naja, zumindest in der Werbeagenturen der Supermarktketten: In der aktuellen Lidl-Plakatkampagne, die am Montag deutschlandweit bekannt wurde, schießt der Konzern wortwitzgewaltig gegen die Konkurrenz im Billig-Sortiment.

Netto wehrt sich gegen Witze von Lidl

Die so veralberten Supermarktketten hielten still – aber nicht alle: Lidl-Rivale Netto rief seine Kreativen zusammen und veröffentlichte am Donnerstag eine Antwort an den Konkurrenten – jedoch nicht auf einem Plakat, sondern in der gedruckten "Bild"-Zeitung.

Auf einer ganzen (im Übrigen vermutlich recht teuren) Zeitungsseite heißt es von Netto da:

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Netto vs. Lidl: Mal sehen, wer das Rennen macht

Der bereits bekannte Werbespruch "Dann geh doch zu Netto" wurde für die Aktion wiederverwendet – und wird bei Netto zur Antwort auf die Frage "Du willst a Lidl bit more Auswahl?" Kann man machen. Muss man aber nicht.

Wie das Branchen-Portal "Horizont" berichtet, soll das Motiv neben der "Bild"-Veröffentlichung auch auf den Social-Media-Plattformen des Discounters weiterverbreitet werden.

Welche Anzeige den Kunden letztlich besser gefällt, dürfte sich an der Supermarktkasse entscheiden.

(pb)

Analyse

Preiskrieg der Discounter: Lidl knöpft sich öffentlich Aldi vor

Zwischen Aldi und Lidl herrscht Krieg. Keiner natürlich, der mit Bomben und Panzern geführt wird, sondern einer, in dem mit Werbeanzeigen und Rabatten um die Preisführerschaft im deutschen Lebensmitteleinzelhandel gerungen wird.

Die jüngste Attacke im (Preis-)Krieg der Discounter ritt Lidl am Dienstag mit einer Anzeige, die unter anderem in der "Bild"-Zeitung (Printausgabe) erschien. Auf zwei ganzseitigen Anzeigen, maximal prominent auf Seite 3 und 5, holte Lidl zum Schlag gegen Aldi aus.

Darauf …

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