Leben
Bild

Für Moderator Claus-Erich Boetzkes lief die 17 Uhr-Ausgabe der "Tagesschsau" nicht wie gewohnt. bild: screenshot ard

"Massive technische Probleme": "Tagesschau" muss abgebrochen werden

Aufgrund massiver technischer Probleme musste die "Tagesschau" am Dienstag um 17.00 Uhr abgebrochen werden. Moderator Claus-Erich Boetzkes versuchte es gleich in zwei Anläufen, bevor sich die Regie zum Abbruch entschloss. Offenbar gab es Probleme mit den Beiträgen. Sie konnten nicht eingespielt werden.

"So, und jetzt sollte eigentlich ein Beitrag kommen, und ein Hintergrundbild auch. Haben wir beides nicht", stellte Boetzkes fest, nachdem er den ersten Beitrag anmoderiert hatte. Hilfesuchend wandte er sich an die Regie: "Weiß jetzt nicht, wenn mir die Regie sagt: Machen wir weiter mit dem nächsten Thema? Oder warten wir weiter, bis der Beitrag kommt? Oder sind wir überhaupt auf Sendung?"

Bild

Diese Meldung bekamen die Zuschauer schließlich angezeigt. bild: screenshot ARD

Nach kurzer Rücksprache mit der Regie erklärte Boetzkes dann, dass die Sendung aufgrund "massiver technischer Probleme" unterbrochen werden muss. Kurze Zeit später unternahm er dann einen neuen Versuch: Diesmal liefen die Beiträge – allerdings ohne Ton. Boetzkes und die Regie gaben endgültig auf. "Bitte sehr um Entschuldigung, und ich biete an: Um 20 Uhr kommt die nächste, technisch hoffentlich einwandfreie "Tagesschau"".

Zuschauer nehmen es mit Humor

Die Zuschauer nahmen die Pannen gelassen und mit Humor. Auf Twitter witzelte ein Nutzer: "Kaum ist Jan Hofer nicht mehr da...". Andere lobten Moderator Boetzkes, er habe die Situation "cool und souverän gemeistert".

Hier seht ihr die Pannen-"Tagesschau":

abspielen

Video: YouTube/KINDER KANAL GERMANY

(lau)

Themen

Exklusiv

Jugendforscher warnt: Junge Menschen sind "am stärksten vom Lockdown betroffen"

Es ist eingetreten, was alle befürchtet haben: Deutschland ist wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen wieder im Lockdown. Seit Mittwoch sind nicht nur der Einzelhandel geschlossen, sondern auch Kitas und Schulen, Kontakte müssen noch stärker beschränkt werden.

Wie gehen nun junge Menschen mit dieser Lage um? Während sie einerseits zu Sündenböcken der Pandemie gemacht und zu Corona-Party-Gängern deklariert werden, sind sie auch diejenigen, die viele erste Male gerade nicht erleben …

Artikel lesen
Link zum Artikel