Nachhaltigkeit
Good News

Solar-Revolution: So unauffällig könnte jede Fassade Strom erzeugen

Bald könnten Solarzellen nicht nur auf den Dächern von Häusern, sondern nahezu an jeder Fassade unbemerkt Strom produzieren.
Bald könnten Solarzellen nicht nur auf den Dächern von Häusern, sondern nahezu an jeder Fassade unbemerkt Strom produzieren.bild: instagram/mitrex_solar
Good News

Solar-Revolution: So unauffällig könnte jede Fassade Strom erzeugen

23.08.2022, 11:53
Mehr «Nachhaltigkeit»

Ein kanadischer Fotovoltaikanlagen-Hersteller hat jetzt eine Möglichkeit gefunden, fast jede vertikale Fläche zum Erzeugen von Strom zu nutzen. So können auch Menschen, die keine Möglichkeit haben, Solarpaneele in einem Garten oder auf einem Dach aufzustellen, ihren eigenen Solarstrom beziehen.

Solarpaneele können an Fassaden angepasst werden

Das Unternehmen "Mitrex" hat Fotovoltaikanlagen entwickelt, die sich in Gebäude integrieren lassen. Die Paneele können aussehen wie normale Stein-, Ziegel-, Glas- oder Holzfassaden. Für Architekten bedeutet das nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Solarzellen in Gebäude zu integrieren, da das Material sich praktisch an jedes Design anpassen lässt.

Die Solarpaneele produzieren pro Stück eine Leistung von 350 Watt und werden in verschiedenen Bau- und Gestaltungsausführungen zu verschiedenen Preisoptionen angeboten. Die Installation erfolgt durch das Unternehmen.

Mit diesen Fotovoltaikanlagen können Schallschutzwände, Gewächshäuser, Parkhäuser und viele andere Gebäude optisch unauffällig und quasi unbemerkt zu Solarstromproduzenten werden. Außerdem könnte so der weitere Ausbau von Solarstrom attraktiver für all diejenigen werden, die sich an der Optik der Zellen bisher gestört haben.

(sp)

EM 2024: Deutsche Bahn trotz Fan-Wut und Verspätungen zufrieden – warum?

Die EM ist fast vorbei, am Sonntag entscheidet sich beim Finale in Berlin, ob die Engländer oder die Spanier den Pokal mit nach Hause nehmen dürfen. Die Deutsche Bahn zieht bereits jetzt Bilanz zu ihrer Leistung in den vergangenen Wochen. Und klopft sich auf die Schulter: Immerhin habe sie etwa 12 Millionen Menschen während der vier Turnierwochen von Stadt zu Stadt und von Spiel zu Spiel gebracht.

Zur Story