Nachhaltigkeit
Good News

Royals: König Charles fährt zur COP28 – mit wichtiger Mission

22.09.2023, Frankreich, Bordeaux: Der britische König Charles III. (M) winkt der Menge auf dem Place de la Bourse zu. Das britische Königspaar ist zum Abschluss seines dreitägigen Staatsbesuchs in Fra ...
König Charles wird zur Weltklimakonferenz COP28 nach Dubai reisen, um dort eine Rede über die Wichtigkeit des Klimaschutzes zu halten.Bild: POOL AFP/AP / Christophe Archambault
Good News

König Charles fährt zur Weltklimakonferenz COP28 – mit wichtiger Mission

02.11.2023, 13:38
Mehr «Nachhaltigkeit»

Der britische König Charles III. wird an der diesjährigen Weltklimakonferenz COP28 in Dubai teilnehmen. Das teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit. Der passionierte Klimaschützer wird demnach eine Rede zur Eröffnung der zweiwöchigen Konferenz am 1. Dezember halten.

01.11.2023, Kenia, Nairobi: Der britische König Charles III. (2.v.l) pflanzt einen Baum am Rande eines Besuchs im Büro der Vereinten Nationen, während Zainab Hawa Bangura (l), Untergeneralsekretärin d ...
König Charles ist bekannt für sein Umweltengagement.Bild: Pool AP / Brian Inganga

"Seine Majestät glaubt, dass jeder eine Rolle zu spielen hat im Kampf gegen die komplexeste Herausforderung für die Umwelt, mit der die Welt konfrontiert ist", hieß es in der Mitteilung. Die einzigartige Fähigkeit des Königs, Menschen zusammenzubringen, habe sich als mächtiges Instrument erwiesen, um Lösungen zu finden und Menschen und Organisationen überall auf der Welt und in allen Bereichen zu inspirieren.

COP28: Charles fährt mit großer Mission nach Dubai

Der 74 Jahre alte Monarch ist für sein langjähriges Engagement im Kampf gegen den Klimawandel und für den Umweltschutz bekannt. Im vergangenen Jahr war er aber überraschend nicht bei der Eröffnung der jährlichen Weltklimakonferenz in Ägypten dabei gewesen, obwohl in einem vorläufigen Programm damals sogar eine Rede von ihm vorgesehen war.

Watson ist jetzt auf Whatsapp
Jetzt auf Whatsapp und Instagram: dein watson-Update! Wir versorgen dich hier auf Whatsapp mit den watson-Highlights des Tages. Nur einmal pro Tag – kein Spam, kein Blabla, nur sieben Links. Versprochen! Du möchtest lieber auf Instagram informiert werden? Hier findest du unseren Broadcast-Channel.

Die damalige konservative Premierministerin Liz Truss wollte die klimafreundliche Politik ihres Vorgängers und Parteifreunds Boris Johnson nicht fortsetzen. Sie befürwortete die Ausbeutung neuer Öl- und Gasfelder in der Nordsee und wollte das Fracking-Verbot in Großbritannien aufheben. Offizielle Auslandsreisen des Königs müssen stets in Abstimmung mit der Regierung stattfinden.

Charles ist bekannt für sein Klima- und Umweltengagement

Obwohl auch der aktuelle, ebenfalls konservative Premier Rishi Sunak die ambitionierte Klimapolitik Johnsons nicht fortsetzen will und beispielsweise das Aus für den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennermotor um fünf Jahre hinausschob, lässt er den König nun zur COP28 fahren.

Dass Charles die Themen Klima und Umweltschutz am Herzen liegen, hat der Monarch immer wieder bewiesen. Erst kürzlich kündigte er etwa an, die weltweit bekannte Tea Time auch im Königshaus zu erneuern: So berichtete die britische Zeitung "Telegraph", dass Charles darauf besteht, dass er und Ehefrau Camilla zum Tee jeden Tag ein Stück des gleichen Kuchens bekämen – bis dieser aufgegessen ist. Damit will er dafür sorgen, dass möglichst wenig von eigentlich noch essbaren Lebensmitteln entsorgt werden.

Papst Franziskus als erster Papst ebenfalls auf COP28

Aber nicht nur König Charles III. nimmt an der COP28 teil. Auch Papst Franziskus erklärte, als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen. Er wird voraussichtlich für drei Tage vom 1. bis 3. Dezember am Weltklimagipfel teilnehmen. Papst Franziskus ist ebenfalls dafür bekannt, immer wieder mehr Bemühungen für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel einzufordern.

joe/dpa

EM 2024: Initiative sammelt beim Finale das Pfand der Fußball-Fans für Obdachlose

Viele Menschen, die an der Armutsgrenze leben, sind darauf angewiesen, Pfand zu sammeln. Von der Erstattung des Pfandgeldes können sie zumindest ein paar wichtige Dinge kaufen. Dass man seine Pfandflaschen deswegen am besten neben Mülleimer auf den Boden stellen sollte und nicht in den Mülleimer schmeißen sollte, ist eigentlich verständlich. Trotzdem müssen Pfandsammler:innen nach wie vor oft die Mülleimer der Städte durchsuchen, weil darin regelmäßig Leergut landet.

Zur Story