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Mexiko verbietet Einsatz von gentechnisch verändertem Mais und Glyphosat

A small holder Mexican farmer hand spraying herbicide on his corn field outside the town of Walamo in the state of Sinaloa Mexico
Ein mexikanischer Bauer sprüht Herbizid auf sein Maisfeld.Bild: Moment RF / Matt Mawson
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Landwirtschaftliche Revolution: Mexiko verbietet Einsatz von gentechnisch verändertem Mais und Glyphosat

04.05.2021, 12:0004.05.2021, 15:15
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Mexikos Regierung plant eine landwirtschaftliche Revolution: Ab 2024 werden Glyphosat und Genmais verboten sein. Ende vergangenen Jahres wurde das entsprechende Dekret im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Darin verkündete Andrés Manuel López Obrador, Präsident von Mexiko, das graduelle Verbot von Genmais und des Herbizids Glyphosat bis zum 31. Januar 2024.

Der Erlass betrifft speziell das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium sowie den Nationalen Rat für Wissenschaft und Technologie. Ihnen ist es nicht mehr erlaubt, glyphosathaltige Pestizide zu kaufen. Zudem müssen sie sich um alternative Mittel kümmern. Auch in der EU soll das Herbizid ab Anfang 2024 aus dem Verkehr gezogen werden.

Importierter Mais soll durch lokale Produktion ersetzt werden

Außerdem darf kein gentechnisch veränderter Mais mehr angebaut oder in Lebensmitteln verwendet werden, der Import wird verboten. Laut der Nachrichtenagentur "Reuters" sollen etwa 16 Tonnen gelber Mais, der hauptsächlich von US-Firmen importiert wird und fast ausschließlich gentechnisch verändert ist, durch neue, lokale Produktion ersetzt werden.

Dies soll die Ernährung der Bevölkerung sichern, deren Gesundheit schützen und den einheimischen Mais sichern. Victor Suarez, der stellvertretende Landwirtschaftsminister und einer der Hauptverantwortlichen für die Anordnung, argumentierte, dass gentechnisch veränderter Mais und das Herbizid Glyphosat zu gefährlich seien und dass die lokale Produktion und nachhaltige "agrarökologische" Praktiken Vorrang haben müssten.

Die mexikanische Öffentlichkeit nahm die neue Verordnung laut "Deutscher Welle" kaum wahr. Greenpeace verkündete hingegen: "Wir begrüßen diesen historischen Schritt". Die Zukunft der Landwirtschaft liege im nachhaltigen Anbau, der Schutz der Biodiversität, der Ökosysteme und der Bodenfruchtbarkeit.

(pas)

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