Beauitful Fiji soft coral gardens

Zahlreiche Fische sind bereits zu den Korallen zurückgekehrt. Bild: iStockphoto / johnandersonphoto

Gute Nachricht

Nach zerstörerischem Zyklon: Korallenriffe vor Fidschi erholen sich schneller als erwartet

Als der tropische Zyklon "Winston" am 20. Februar 2016 über die Fidschi-Insel fegt, hinterlässt er dort ein Bild der Verwüstung: 40.000 Häuser werden zerstört oder beschädigt, 44 Menschen kommen ums Leben. Und nicht nur an Land richtet der Sturm Schäden an. Auch die Korallenriffe vor den Küsten der Inseln werden von dem Sturm zerstört.

Von der Unterwasserfront gibt es jetzt aber gute Nachrichten: Die Korallen haben sich seit dem Zyklon erstaunlich gut erholt – sogar besser, als Wissenschaftler es erwartet hatten. Bei einem Tauchgang stellten Forschende fest, dass die Korallen inzwischen wieder relativ gesund sind und sich bereits wieder viele Fische dort angesiedelt haben.

"Ich war überrascht darüber, wie schnell die Erholung ging, besonders im Namena Reservat", sagte die Direktorin der Wildlife Conservation Society Fiji, Sangeeta Mangubhai, dem britischen "Guardian". "Die schnelle Erholung spiegelt wahrscheinlich wider, dass diese Riffe einen guten natürlichen Wiederaufbau haben." Denn es wird erwartet, dass sich gesunde Riffe von zerstörerischen Ereignissen wie dem Zyklon deutlich schneller erholen.

Die tropischen Korallenriffe sind von großer Bedeutung: Sie recyceln Nährstoffe in den ansonsten nährstoffarmen tropischen Ozeanen, dienen als Laich- und Aufzuchtstätten für Fische und sorgen so auch für das Überleben der Menschen an Land. Direkt an den Korallenriffen und mit ihrer großen Biodiversität wird aber nicht gefischt.

(ftk)

Gute Nachricht

Statt aus Erdöl: Forscher entwickeln Bio-Plastik aus Bakterien

Die Erde ist geradezu verseucht von Plastikmüll – trotzdem wird immer weiter Kunststoff produziert, pro Jahr sind es derzeit ungefähr 370 Millionen Tonnen. Dass das nicht so weitergehen kann, ist klar. Forscher arbeiten deshalb auf Hochtouren an verschiedenen Möglichkeiten, Plastik zu ersetzen oder nachhaltige Alternativen zu dem umweltschädlichen Erdöl zu finden, das seine Grundlage darstellt.

Mikrobiologen der Universität Tübingen ist das jetzt gelungen, denn sie haben Bakterien derart …

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