Smiling mature woman using smartphone while sitting on deckchair || Modellfreigabe vorhanden
Nachhaltiger und deutlich günstiger: Aldi Nord bietet ab diesem Donnerstag (30. Juni) erstmals refurbished Apple-iPhones an.Bild: PhotoAlto / Frédéric Cirou
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Nachhaltigeres iPhone: Supermarkt bietet generalüberholte Apple-Geräte an

30.06.2022, 11:11

Der Discounter Aldi Nord verkauft ab diesem Donnerstag (30. Juni) generalüberholte Apple-iPhones SE aus dem Frühjahr 2020. Dieses Modell ist nicht nur vergleichsweise neu, sondern auch deutlich nachhaltiger: Denn die Geräte werden gebraucht, aber generalüberholt verkauft.

Alle Geräte sind gereinigt und geprüft

Solche Geräte, die refurbished angeboten werden, sind oftmals von vorherigen Käufern zurückgegeben worden oder haben als Ausstellungsstücke gedient. Eine Reinigung und die gründliche Prüfung aller Funktionen sind vor dem erneuten Verkauf selbstverständlich. Bei starken Mängeln werden auch Reparaturen durchgeführt.

Ein refurbished iPhone zu kaufen ist – hier mit knapp 300 Euro – nicht nur kostengünstiger, es ist vor allem auch umweltfreundlicher und im Vergleich zu einem Neukauf sozialverträglicher. Die Produktion dieser Geräte trägt zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen bei, deren Förderung Ökosysteme und Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten zerstört. Außerdem herrschen im Herstellungsprozess der Smartphones unfaire und unsichere Arbeitsbedingungen.

Eine Alternative zum Neugerät

Zu bedenken ist bei dem Angebot, dass aufbereitete Geräte zwar voll funktionstüchtig sind und davon ausgegangen werden kann, dass sie noch einige Jahre gute Dienste leisten, die Akkulaufzeit jedoch etwas kürzer als bei einem neuen Gerät sein kann. Hinzu kommt, dass Aldi nicht zwingend das passende Ladekabel liefert. Das Ladekabel kann aber nachgekauft werden und selbst der Akku des iPhones SE von 2020 ist, falls nötig, austauschbar.

(sp)

Südkorea produziert kaum noch Lebensmittel-Abfälle

Noch vor 30 Jahren hatte Südkorea ein enormes Müllproblem: Die Deponien der Hauptstadt Seoul galten als überfüllt – eine Lösung musste her. 2013 wurde dann ein landesweites Kompostier-Programm eingeführt. Heute recycelt das Land fast 100 Prozent der Lebensmittelabfälle.

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