Bei dm gibt es bald feste Haarspülung zu kaufen.
Bei dm gibt es bald feste Haarspülung zu kaufen.
Bild: imago images / sven simon

Dm bietet Kunden künftig besonders nachhaltiges Produkt an

15.02.2020, 09:1528.09.2020, 13:29

Nachhaltig sein, nachhaltig werden: Nachhaltigkeit ist ein großes Thema. Dabei geht um nichts anderes als die Frage, welche Welt wir künftigen Generationen hinterlassen wollen.

Diese Frage entscheidet sich nicht zuletzt auch daran, welche Produkte wir in unseren Warenkorb legen. Solche, die in viel Plastik verpackt sind? Oder vielleicht doch lieber solche, die ohne unnötige Verpackung auskommen?

Spoiler Alarm: Nachhaltig sind eher letztere.

Das Bewusstsein dafür kommt langsam, aber sicher auch im Einzelhandel an – immer mehr Supermärkte und Drogerien bieten inzwischen Produkte an, die es vor wenigen Jahren (oder Monaten) nur in Plastikverpackungen zu kaufen gab. Zahnpasta zum Beispiel, oder Shampoo.

Dm führt Foamie in Filialen ein

Bei der Drogeriekette dm gibt es künftig Conditioner zu kaufen, der nicht aus Tuben oder Tüten kommt – sondern in fester Form in einem Stück erhältlich ist.

Der für Marketing und Beschaffung verantwortliche Geschäftsführer bei dm, Sebastian Bayer, bestätigte watson, dass die Foamie-Haarspülung ins Sortiment aufgenommen wird.

"Wir bei dm bieten unseren Kunden derzeit die feste Haarspülung der Marke Foamie in unserem Onlineshop an. In der nächsten Woche wird das Produkt auch in unseren mehr als 2.000 dm-Märkten erhältlich sein."

Die Anwendung dieses festen Conditioner ist denkbar einfach. Der Stein wird nass gemacht, bis Schaum entsteht – dieser wiederum kommt in die Haare und wird nach kurzer Einwirkzeit ausgespült.

Praktisch: Mittels Baumwoll-Band kann der Stein anschließend zum Trocknen aufgehängt werden. Das verhindert gleichzeitig, dass ihr auf dem glitischigen Ding ausrutscht – es kann ja nicht mehr herunterfallen.

Einen kleinen Haken hat die Sache aber. Laut einem Bericht der Nachhaltigkeits-Profis von "utopia.de" stecken in den Foamie-Steinen Palmöl- und Palmölderivate. Das stammt meist aus eher weniger nachhaltiger Produkion, etwa auf der Insel Borneo, wo die gigantischen Plantagen unter anderem den Lebensraum von Orang Utans zerstören.

(pcl)

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