HANDOUT - 21.12.2018, Italien, Rom: Papst Franziskus (l) und der emeritierte Papst Benedikt XVI unterhalten sich im Kloster «Mater Ecclesiae». Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist nach Auskunft sei ...
Papst Franziskus (links) bittet die Menschen um Gebete für seinen emeritierten Vorgänger, Papst Benedikt.Bild: Vatican Media
Top-News kompakt

Deutscher Papst Benedikt laut Franziskus "sehr krank" ++ Deutsche Skifahrer sterben in Österreich

Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.
28.12.2022, 18:54

Zwei 17-jährige deutsche Skifahrer tödlich verunglückt

Zwei 17-jährige deutsche Skifahrer sind am Mittwoch im Skigebiet Steinplatte-Waidring in Österreich tödlich verunglückt. Die beiden Jugendlichen seien mit sehr hoher Geschwindigkeit auf einer roten Piste unterwegs gewesen, als sie über den rechten Pistenrand hinausfuhren und etwa 60 Meter tief über teils mit Steinen durchsetztes Gelände stürzten, erklärte die Polizei Tirol mit Verweis auf Augenzeugenberichte. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen seien die Skifahrer noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen.

Deutscher Papst Benedikt laut Franziskus "sehr krank"

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist nach Auskunft seines Nachfolgers Franziskus "sehr krank". Der aktuelle Pontifex bat am Mittwoch zum Ende der Generalaudienz im Vatikan die Gläubigen um ein "spezielles Gebet" für den 95-jährigen Benedikt. "Denkt an ihn, er ist sehr krank. Und bittet den Herrn, ihn zu trösten und zu unterstützen in diesem Zeugnis der Liebe zur Kirche, bis zum Ende", sagte Franziskus. Weitere Details nannten Franziskus und der Heilige Stuhl zunächst nicht.

Der gebürtige Bayer, der vor seiner Wahl zum Papst Joseph Ratzinger hieß, lebt seit seinem Rücktritt 2013 relativ abgeschieden in einem Kloster im Vatikan. Zuletzt hieß es seit Monaten, dass Benedikt körperlich schwach sei und kaum noch sprechen könne. Geistig aber sei er den Umständen entsprechend fit.

ARCHIV - 01.06.2018, Vatikan, Vatikanstadt: Der emeritierte Papst Benedikt XVI gibt ein Interview. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist nach Auskunft seines Nachfolgers Franziskus «sehr krank». (zu ...
Papst Benedikt lebt zurückgezogen in einem Kloster im Vatikan.Bild: dpa / Daniel Karmann

Habeck rechnet für Ende 2023 mit sinkenden Gaspreisen

Wirtschaftsminister Robert Habeck rechnet Ende 2023 mit sinkenden Gaspreisen auch für Verbraucher. "Das Jahr über werden wir höhere Preise noch aushalten müssen", sagte der Grünen-Politiker der dpa. Ende 2023 seien die Preise hoffentlich schon besser - wenn auch nicht auf dem Niveau von 2021. Zuletzt war der Gaspreis an Europas Großhandelsmärkten zwar schon gesunken. Auf die Gasrechnung der Verbraucher hatte das aber noch keine unmittelbaren Auswirkungen, da sich viele Versorger mit langfristigen Verträgen eingedeckt haben.

Im kommenden Jahr werde die Infrastruktur mit schwimmenden Terminals voraussichtlich so weit ausgebaut, dass genügend Ersatz für das ausbleibende russische Gas nach Deutschland fließe und sich die Preise von selbst wieder regulierten, sagte Habeck. Bis dahin solle die Gaspreisbremse helfen. Damit drückt die Bundesregierung einen gewissen Gasverbrauch für Verbraucher künstlich auf einen Preis von 12 Cent pro Kilowattstunde.

Mutmaßlicher BND-Spion durch Partnerland enttarnt

Der mutmaßliche Doppelagent beim Bundesnachrichtendienst (BND) ist einem Bericht zufolge durch Hinweise eines Nachrichtendienstes aus dem westlichen Ausland aufgeflogen. Dieser Nachrichtendienst habe vor mehreren Wochen "im russischen Apparat" Daten entdeckt, die eindeutig dem BND zuzuordnen gewesen seien, berichtete der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf eigene Informationen. Es solle sich dabei um eines oder mehrere Dokumente gehandelt haben, in denen es um Erkenntnisse zu Russland ging.

Der "Spiegel" berichtete weiter, dass im Zuge der Ermittlungen ein weiterer Mensch, der beim BND arbeite, ins Visier der Fahnder geraten sei. Inzwischen gelte es aber als unwahrscheinlich, dass diese Person ebenfalls einem russischen Geheimdienst zugearbeitet habe.

Fahrlehrerverband: Fahrschüler unaufmerksamer als früher

Fahrschüler in Deutschland sind nach Einschätzung von Fahrlehrern weniger aufmerksam im Straßenverkehr als noch vor Jahren. "Der junge Mensch, der heute in die Fahrschule kommt, hat eine ganz andere Verkehrswahrnehmung als noch vor 20 Jahren - nämlich eine geringere", sagte der Vize-Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Kurt Bartels, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er führte das auch auf die Handy-Nutzung zurück.

"Schauen Sie mal in ein Auto, ob die Kinder auf die Straße schauen. Nein, sie gucken auf ihr Smartphone. Sie gehen zu Fuß und gucken auf ihr Smartphone", sagte Bartels. Deshalb hätten junge Menschen nicht mehr diese "natürliche Affinität zum Verkehrsgeschehen wie früher".

(Mit Material von dpa/AFP)

Deutscher Antikriegsfilm "Im Westen nichts Neues" für neun Oscars nominiert
Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.

Der deutsche Beitrag "Im Westen nichts Neues" von Regisseur Edward Berger ist in der Top-Sparte "Bester Film" für den Oscar nominiert. Das gab die Film-Akademie in Los Angeles am Dienstag bekannt. Gemeinsam mit dem Antikriegsdrama gehen neun weitere Filme in der wichtigsten Kategorie ins Rennen, darunter "Avatar: The Way of Water", "Everything Everywhere All at Once" und "The Fabelmans". Die 95. Oscar-Verleihung soll am 12. März in Hollywood stattfinden. Insgesamt ist der deutsche Film für neun Oscars nominiert.

Zur Story