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News des Tages: Flugbetrieb in München nach Schnee-Chaos wieder aufgenommen

02.12.2023, Bayern, München: Passanten und Pkw bahnen sich ihren Weg über die Maximiliansbrücke. Schnee und Eis haben im Süden Bayerns auf den Straßen und bei der Bahn für Chaos gesorgt. Foto: Peter K ...
Der Schnee hatte am Samstag massive Einschränkungen auf den Verkehr.Bild: dpa / Peter Kneffel
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Schnee-Chaos in München: Flugbetrieb wieder gestartet ++ Einschränkungen im Bahnverkehr

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03.12.2023, 09:2703.12.2023, 16:07
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Flugbetrieb in München wieder aufgenommen – Einschränkungen im Bahnverkehr

Nach dem Wintereinbruch in Süddeutschland entspannt sich die Lage langsam wieder. Am Flughafen in München ist seit Sonntagmorgen wieder Flugbetrieb möglich, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte. Flugreisende müssen weiterhin noch mit Einschränkungen rechnen. Passagiere werden gebeten, sich vor Reiseantritt über den Status ihres Fluges zu informieren.

Die Deutsche Bahn nimmt nach Angaben einer Sprecherin vom Sonntag den Betrieb im Fernverkehr am Münchner Hauptbahnhof wieder auf – zunächst jedoch nur schrittweise und vereinzelt. Das gelte zunächst für die Strecken München - Nürnberg und München - Stuttgart, und zwar in beide Fahrtrichtungen. Allerdings seien weniger Züge in Betrieb, eine Mitnahme könne nicht garantiert werden.

Passagiere sollten sich vor Reiseantritt über den Status ihrer jeweiligen Verbindung informieren. Zugfahrten, die nicht notwendig sind, sollen möglichst auf Dienstag oder später verschieben, sagte die Sprecherin.

Ukraine-Krieg: Klitschko wirft Selenskyj Fehler vor

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ungewöhnlich deutlich "Fehler" vorgeworfen.

ARCHIV - 27.02.2022, Ukraine, Kiew: Vitali Klitschko, B�rgermeister von Kiew und ehemaliger Box-Profi, gestikuliert w�hrend eines Interviews mit der Associated Press (AP) in seinem B�ro im Rathaus. (z ...
Vitali Klitschko hat sich zum Verhalten des ukrainischen Präsidenten geäußert.Bild: AP / Efrem Lukatsky / dpa

Klitschko sagte dem Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten":

"Die Leute fragen sich, wieso wir auf diesen Krieg nicht besser vorbereitet waren. Wieso Selenskyj bis zum Schluss verneinte, dass es dazu kommen werde."

Und weiter: "Es gab zu viele Informationen, die sich mit der Realität nicht deckten." Der Ex-Boxweltmeister warb um mehr Ehrlichkeit mit Blick auf die wahre Lage der Ukraine in ihrem Kampf gegen Russlands Angriffskrieg. "Selenskyj zahlt für die Fehler, die er gemacht hat", sagte Klitschko.

Israel: Expertenkommission erklärt mehrere Geiseln für tot

In Israel hat eine Expertenkommission mehrere der von der Terrororganisatin Hamas am 7. Oktober verschleppte Geiseln für tot erklärt. Wie die Kommissionsleiterin Hagar Misrahi vom israelischen Gesundheitsministerium dem israelischen Radiosender Kan berichtet, soll sich ihr Team dabei auf Video-Aufnahmen und auf Aussagen von freigelassenen Geiseln berufen. Es sei in der aktuellen Ausnahmesituation möglich, auch ohne eine ärztliche Leichenschau Menschen für tot zu erklären. Das Ziel dabei sei es, den Angehörigen der Opfer die Möglichkeit zum Trauern zu geben.

Deutscher bei Messerattacke in Paris getötet – Scholz zeigt sich bestürzt

Bei einer womöglich islamistisch motivierten Messerattacke ist am Samstagabend ein deutscher Tourist in Paris in der Nähe des Eiffelturms getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter, der als Islamist bekannt war, festnehmen. Nach Angaben aus Polizeikreisen soll der Angreifer bei seiner Tat "Allahu Akbar" ("Gott ist groß") gerufen haben. Es soll auch ein Bekennervideo aufgetaucht sein.

"Wieder wird klar, warum wir uns Hass und Terror entschlossen entgegen stellen", schrieb Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf X (ehemals Twitter) und zeigte sich bestürzt.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) äu´ßerte sich erschüttert über die tödliche Messerattacke. Ihre Gedanken seien bei Freunden und der Familie des jungen Mannes, schrieb Baerbock auf X. "Fast sein ganzes Leben lag noch vor ihm". Sie betonte: "Hass und Terror haben in Europa keinen Platz."

Zwei weitere Personen verletzt

Die Begleiterin des 23-jährigen deutschen Touristen blieb körperlich unversehrt, weil ein Taxifahrer einschritt, berichtete der französische Innenminister Gérald Darmanin. Sie habe aber einen Schock erlitten. Der Angreifer sei danach über eine Seine-Brücke auf die andere Flussseite gelaufen. Er habe dort einen Menschen mit einem Hammer in Höhe des Auges verletzt, ein anderer Mensch habe vor allem einen Schock erlitten.

Laut Innenminister Darmanin war der 26-jährige Angreifer vorbestraft. Er sei 2016 wegen der Planung eines anderen Angriffs zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Nach seiner Tat am Samstag habe er angegeben, er könne es nicht ertragen, dass Muslime in "Afghanistan und Palästina" getötet würden. Er äußerte sich erbost über den Gaza-Krieg und dass Frankreich dabei Israels "Komplize" sei.

Schlechtester Wert seit acht Jahren: Jeder zweite DB-Fernzug zu spät

Die Deutsche Bahn (DB) ist im Fernverkehr so unpünktlich wie seit acht Jahren nicht mehr: Jeder zweite Fernzug war im vergangenen Monat zu spät. Im November hätten nur 52 Prozent der ICE- und IC-Züge ihr Ziel pünktlich erreicht, sagte ein DB-Sprecher der "Bild am Sonntag". Grund sei vor allem das "kurzfristige Baugeschehen", das im Jahresvergleich deutlich zugenommen habe. Rund 75 Prozent der Fernverkehrszüge seien durch mindestens eine Baustelle ausgebremst worden. Aufgrund des erheblichen Sanierungsstaus habe die DB das Bauvolumen im laufenden Jahr erheblich ausweiten müssen.

xblx, ICE und IC Zuege der Deutschen Bahn, emwirt Friedberg *** xblx, ICE and IC trains of the Deutsche Bahn, emwirt Friedberg
Die Deutsche Bahn hat in Sachen Pünktlichkeit nicht den besten Ruf.Bild: mago images / Blatterspiel

Ein Zug gilt als pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten Verspätung hat. Ausgefallene Züge werden in der Statistik nicht berücksichtigt. Auch verpasste Anschlüsse gehen aus ihr nicht hervor.

(mit Material von dpa und afp)

Von wegen Rückzug: Biden kündigt weitere Wahlkampfveranstaltungen an
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Inmitten von Spekulationen über einen möglichen Rückzug von Joe Biden aus dem US-Präsidentschaftsrennen hat der Demokrat für die kommende Woche weitere Wahlkampftermine angekündigt. "Ich freue mich darauf, nächste Woche wieder auf die Wahlkampftour zu gehen", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme des US-Präsidenten, der bei der Wahl im November für eine zweite Amtszeit antreten will.

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