Panorama
Urlaub & Freizeit

Zu freizügig: Airline zwingt Frau zum Umziehen – die hat unschönen Verdacht

A Southwest Airlines plane prepares to land at Midway International Airport while another plane taxis on the ground, Sunday, Feb. 12, 2023, in Chicago. Airline passengers dealing with weather delays c ...
Auch an Bord mancher Flugzeuge scheint es einen strengen Dresscode zu geben. Bild: AP / Kiichiro Sato
Urlaub & Freizeit

Zu freizügig: Airline zwingt Frau zum Umziehen – die hat üblen Verdacht

31.10.2023, 10:58
Mehr «Panorama»

Wer viel fliegt, dürfte ein Flieger-Outfit haben. Denn auch wenn in 10.000 Metern Höhe zum Glück nicht die Umgebungstemperatur herrscht – bis zu -60 Grad Celsius – sondern die Passagiere im wohltemperierten Flugzeugbauch sitzen, kann es da schonmal ungemütlich werden.

Denn einige Airlines übertreiben es gerne mal mit der Klimaanlage. Vor allem, wenn der Flug in sonnige Urlaubsregionen geht, ist der Temperaturschock beim Verlassen des Fliegers oft groß. Nicht selten sieht man deshalb im Flugzeug Menschen mit Jacke oder Schal sitzen. Es sind Tricks wie diese, mit denen sich Vielflieger:innen nach und nach ihren Flugzeug-Look zulegen.

Das trifft auch auf eine Frau zu, die kürzlich auf einem Flug mit Southwest Airlines eine unschöne Begegnung hatte – über die sie nun in einem Beitrag bei X Luft abgelassen hat.

Airline zwingt Frau auf Flug zum Umziehen

Wie die Userin "Mámacita Meeks" (@_bonitamica) bei X (ehemals Twitter) mitteilt, habe das Bordpersonal von Southwest Airlines sie dazu gezwungen, sich einen Pullover überzuziehen. Die Begründung: Ihr Outfit sei zu freizügig gewesen.

"Ich trage immer das gleiche Outfit, wenn ich mit dem Flugzeug fliege", erklärt sie allerdings. Der Look aus Jogginghose und Sport-BH habe ihr bisher noch nie Probleme beschert. Sie könne nicht verstehen, warum das nun auf einmal anders war.

In den Kommentaren unter ihrem Post entfaltete sich darauf eine rege Diskussion. Einem User, der erklärte, BHs seien Unterwäsche und die Airline sei deshalb berechtigterweise eingeschritten, entgegnet sie bissig: "Haben Sie schon einmal von Crop-Tops gehört? Oder ist diese Art von Mode zu neu für Sie?"

User prangern Fat-Shaming bei Airline an

Einer Userin, die hinter der Maßnahme der Airline "Fat-Shaming und ein Urteil über Körpertypen" vermutet, antwortet "Mámacita Meeks" zustimmend: "100 Prozent. Ich habe dieses Outfit getragen, als ich dünner war und hatte nie irgendwelche Beschwerden, bis ich es trug, nachdem ich etwas zugenommen hatte". Ein anderer User pflichtet ihr bei und fragt kritisch: "Seit wann schreiben sie den Leuten vor, wie sie sich am Flughafen zu kleiden haben?"

Watson ist jetzt auf Whatsapp
Jetzt auf Whatsapp und Instagram: dein watson-Update! Wir versorgen dich hier auf Whatsapp mit den watson-Highlights des Tages. Nur einmal pro Tag – kein Spam, kein Blabla, nur sieben Links. Versprochen! Du möchtest lieber auf Instagram informiert werden? Hier findest du unseren Broadcast-Channel.

Doch nicht alle User:innen gehen dabei mit. "Man kann ihn nennen, wie man will, es ist immer noch ein Sport-BH. Es hat nichts mit dem Gewicht oder dem Hautton (die schön sind) zu tun, es geht darum, ein bisschen respektvoller zu sein", urteilt ein User über den Vorfall.

Laut einem Bericht von "Daily Star" hat auch die Airline den Wirbel mitbekommen, den die Maßnahme an Bord offenbar ausgelöst hat. Die Zeitung schreibt, dass Southwest Airlines inzwischen Kontakt aufgenommen habe. "Wir sind in Kontakt mit der Kundin, um ihre Bedenken direkt anzusprechen", wird die Airline zitiert.

Nach massiven Fan-Protesten: Investoren-Deal für die Bundesliga ist geplatzt
Dinge, über die Deutschland jetzt spricht: Jeden Tag findest du bei watson, natürlich laufend aktualisiert, die kompakten Top-News – in wenigen Minuten weißt du, was abgeht.

Der geplante Investoren-Deal in der Fußball-Bundesliga ist geplatzt. Das hat das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) bei seiner außerordentlichen Sitzung in Frankfurt/Main am Mittwoch beschlossen. "Eine erfolgreiche Fortführung des Prozesses scheint in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nicht mehr möglich", sagte Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums. Teile der Fanszene hatten zuletzt massiv gegen die Pläne protestiert. Mit CVC war nur noch ein potenzieller Geldgeber zum Einstieg bereit."

Zur Story