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Bild: imago/picture alliance montage

Ein Sand-Penis und Ekel-Spaghetti: So dämlich waren unsere Abireisen

12.07.18, 16:33

team watson

Das Abitur in der Tasche, ein Gefühl von Wehmut im Herzen und jede Menge aufgestaute Hormone in der Hose – das ist die perfekte Zeit, um mit lauter Leuten, die du nicht mal magst, auf eine Billo-Reise in ein gammeliges Hotel zu fahren. Genau! Die Rede ist von der Abireise!

Und diese Typen sind mitgefahren:

Video: watson/Marius Notter, Gavin Karlmeier, Lia Haubner, Leon Krenz

Wir haben für euch in Erinnerungen geschwelgt, die wir eigentlich schon längst vergessen wollten.

Hier sind die dämlichsten Abireisen aus der watson-Redakion 

Elisabeth sah zu viele Genitalien

Bild: imago

"2011 ging's für mich nach BULLEEEEE (was sich schnell zum Schlachtruf unserer Abifahrt nach Bulgarien etablierte). Der Ort nannte sich Sonnenstrand, das Hotel 'Kalina Garden'. Was auf dem Papier nach einem wunderschönen Urlaub klang, war der größte Abfuck ever. Als wir unser Zimmer bezogen, ließ sich die Tür nicht schließen. Nicht nur nicht abschließen – NICHT SCHLIEßEN. Und auf der Klobrille hatte uns jemand seinen Mageninhalt hinterlassen (Applaus an den Zimmerservice!) Zum Frühstück gab es jeden Tag wabbelige Spaghetti ohne Sauce, da alles andere ungenießbar war. Der Großteil des Jahrgangs fing seinen Tag aber ohnehin an der offenen Bar an. Abends war Party, nachmittags rannte ein beachtlich großer Teil (kein perverses Wortspiel) der männlichen Mitschüler nackt den Hotelflur auf und ab. Und weil's so toll war, bekamen wir danach alle eine liebevoll gebrannte ,ABIFAHRT 2011'-DVD. Inklusive bewegter Bilder der Genitalien meiner Klassenkameraden. Bonus: Ein paar Wochen nach der Fahrt gab's auf VOX eine Doku über die schlimmsten Abifahrt-Hotels. Und unseres war dabei."

Marius wurde von einem Polizisten K.O. geschlagen

Bild: imago

"Schon die Fahrt nach Lloret de Mar wurde bei uns zum Desaster. Ich kam an und hatte vier Prellungen und einen aufgerissenen Rücken, weil ich für 50 Euro versucht habe, die Treppe im Bus runterzurutschen. Wir hatten ein Bett in unserem Zimmer, das schon In der ersten Nacht ein Bein verloren hat und danach ,Costa Concordia' hieß. Ansonsten wurde ich noch von einem Polizist K.O geschlagen, weil ich einen Becher aus dem Club rausgetragen hatte. Ach ja! Mein Kumpel war zwei Tage verschwunden (ZWEI!) und wurde dann in so einem Touri-Leuchtturm gefunden, in dem er zwei Tage gepennt hatte."

Julia aß zehn Tage lang nur Baked Beans

Bild: imago stock&people

"Ich habe nie wieder so wenig Schlaf bekommen, wie bei der Abireise nach Calella. Ich war immer bis 8 Uhr morgens wach, habe mich 1,5 Stunden hingelegt und musste dann zum Frühstücks-Buffet rennen, bevor es um 10 schließt. Ich hatte kein Geld für Essen außerhalb des Inklusive-Frühstücks (Baked Beans und mehlige Tomaten). Mein fester Freund war übrigens nicht mitgekommen, weil er Abireisen uncool fand. Dasselbe war einem Mitschüler mit seiner Freundin passiert. Wir zwei Sitzengelassenen haben deshalb jeden Abend miteinander auf dem Balkon verbracht, Bier getrunken und geredet. Passiert ist da noch nichts – aber sobald unsere Beziehungen endgültig in die Brüche gegangen waren (nach dem Abi und zurück in Deutschland), rief er mich an."

Bei Philipp gab es einen Riesenpenis aus Sand

Bild: imago stock&people

"Unser Jahrgang fuhr für ein paar Tage nach Usedom. Es war schon herbstlich, der Campingplatz ziemlich abgefuckt. Ich hing die meiste Zeit über Büchern und Zeitungen. Weil ich mit meinen Mitschülern nicht so viel anzufangen wusste, habe ich mit einem Kumpel Peenemünde besichtigt, ein U-Boot-Museum und alle Plätze, an denen Werner von Braun gewirkt hat. Erst Jahre später haben wir auf Klassentreffen erfahren, dass wir wohl doch was verpasst hatten. In diversen Zelten muss es in wechselnden Konstellationen ziemlich zur Sache gegangen sein und einige sind nachts nackt in der kalten Ostsee baden gegangen. An einem der letzten Tage baute der ganze Jahrgang am Strand eine Mega-Sandburg in Form eines sehr großen Penis: Detailgetreu mit Adern und Schilfgras unten rum, das aussehen sollte wie ... ja nee, is klar..."

Felix weigerte sich

Bild: picture alliance

"Ein Teil meiner Stufe ist nach Lloret de Mar gefahren. Ich hatte weder Lust auf Sauftourismus, noch auf meine Mitschüler. Stattdessen bin ich kurz später für fünf Wochen durch Frankreich, Spanien und Portugal getrampt. Aber keine Sorge, betrunken habe ich mich dabei auch."

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