FC Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß: In einem Interview teilte er ordentlich aus.
FC Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß: In einem Interview teilte er ordentlich aus. Bild: www.imago-images.de / Christoph Hardt

Drohender Lewandowski-Wechsel: Hoeneß poltert gegen den FC Barcelona

24.05.2022, 11:37

Robert Lewandowski will den FC Bayern verlassen, doch der FC Bayern will ihn bis zum Ende seines Vertrages 2023 behalten. Jetzt meldet sich auch Uli Hoeneß zu Wort – und wettert heftig gegen den FC Barcelona. Von denen liegt nämlich ein Angebot für Lewandowski vor.

Und Weltfußballer Robert Lewandwoski scheint davon auch angetan. Er würde am liebsten noch diesen Sommer nach Barcelona gehen. 32 Millionen Euro soll das Angebot für Lewandowski sein. Dazu wetterte jetzt Uli Hoeneß in einem RTL/ntv-Interview.

Uli Hoeneß gibt sich spöttisch über das Angebot des FC Barcelona

"Die waren vor einem halben Jahr mit 1,3 Milliarden Euro verschuldet", sagt er über die Katalanen. "Das müssen Künstler sein, wie man aus 1,3 Milliarden Miese, (...), jetzt dem Robert Lewandowski, dem Weltfußballer des Jahres, auch nur den Mut haben kann, ein Angebot zu machen", polterte er weiter. "In Deutschland wären wir längst insolvent", stellt er fest.

Hoeneß ließ außerdem durchblicken, dass der FC Bayern das Angebot wohl auch nicht annehmen werde.

Uli Hoeneß und Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.
Uli Hoeneß und Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.Bild: augenklick/Fotoagentur SVEN SIMO / Frank Hoermann/ SVEN SIMON/via/firosportphoto

"Ich kenne im Moment beim FC Bayern niemanden, der ihn frühzeitig aus dem Vertrag entlassen wird", stellte er klar.

Momentan gibt es auch niemanden, der Lewandowski bei den Bayern ersetzen könnte. Hoeneß sagte im Interview: "Wir haben bisher offensichtlich keinen gefunden, deswegen ist unsere Meinung klar."

Hoeneß teilt gegen Süle und Alaba aus

Mit seinen wütenden Äußerungen zum möglichen Wechsel von Lewandowski hatte sich Hoeneß aber auch noch nicht alles von der Seele geredet. Er holte auch gegen Niklas Süle und David Alaba aus.

"Die Wertschätzung heißt Euro, zu 99 Prozent", sagte er. "Bei Alaba war es nur das Geld, bei Süle war es nur das Geld."

Niklas Süle (l.) verabschiedet sich zur nächsten Saison vom FC Bayern.
Niklas Süle (l.) verabschiedet sich zur nächsten Saison vom FC Bayern. Bild: Philippe Ruiz., München / Philippe Ruiz

Süle wechselt zu der kommenden Saison nach Dortmund. Darüber, wie viel er dort verdienen soll, wurde viel spekuliert. Die "Bild"-Zeitung schrieb zum Beispiel, dass es sich um 12 Millionen Euro handel soll. Das Geld soll dabei aber nicht den entscheidenden Ausschlag gegeben haben.

Der Berater von Süle, Volker Struth, ließ im "Sport1 Doppelpass" durchblicken, dass es eher um persönliche Gründe ging. Er sagte, dass Süle sich nicht genug wertgeschätzt gefühlt haben soll.

(and)

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