Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich nun auch öffentlich zum Alaba-Poker geäußert – klar und deutlich.
Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich nun auch öffentlich zum Alaba-Poker geäußert – klar und deutlich.
Bild: Fotoagentur SVEN SIMON / imago images

Vertragsstreit beim FC Bayern: Salihamidzic weist Alaba in die Schranken

17.09.2020, 10:37

Sportvorstand Hasan Salihamidzic von Triple-Gewinner Bayern München hat David Alaba im Streit um dessen Vertragsverlängerung in die Schranken gewiesen und dem Österreicher seinen Platz in der "Geldrangliste" vor Augen geführt.

Salihamidzic sagte dem "Kicker":

"Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen."

Der Sportvorstand machte klar, dass der Rekordmeister auch im Fall Alabas während der Coronakrise wirtschaftlich konservativ agieren wird. "Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen", äußerte der 43-Jährige: "Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben."

Ende August feierten David Alaba (hinten links im weißen Shirt) und Hasan Salihamidzic (Mitte) mit den Bayern den Gewinn der Uefa Champions League.
Ende August feierten David Alaba (hinten links im weißen Shirt) und Hasan Salihamidzic (Mitte) mit den Bayern den Gewinn der Uefa Champions League.
Bild: Fotoagentur SVEN SIMON / imago images

Angeblich will der 28 Jahre alte Alaba, dessen Vertrag bis 2021 läuft, im Falle einer Verlängerung 25 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Das hat zuletzt vor allem Uli Hoeneß verärgert. Der Ehrenpräsident bezeichnete Alabas Berater Pini Zahavi als "geldgierigen Piranha".

(as/sid)

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