Bayern-Spieler Serge Gnabry soll unter anderem mit seiner Position im System von Trainer Julian Nagelsmann hadern.
Bayern-Spieler Serge Gnabry soll unter anderem mit seiner Position im System von Trainer Julian Nagelsmann hadern.Bild: dpa / Sven Hoppe

Verhandlungen mit FC-Bayern-Star stocken – darüber sind sie sich uneins

17.02.2022, 11:55

Serge Gnabrys Vertrag bei den Bayern läuft noch bis Sommer 2023, danach könnte ihn ein anderer Verein ablösefrei verpflichten. Der Flügelstürmer ist ein absoluter Leistungsträger: In der laufenden Saison hat er in 30 Pflichtspielen schon 12 Tore und 8 Assists erzielt. Die Bayern wollen mit dem gebürtigen Stuttgarter verlängern, doch nach "kicker"-Informationen gestalten sich die Verhandlungen schwierig.

Beim Gehalt und bei der Laufzeit des neuen Vertrags sind sich Spieler und Verein demnach noch uneins. Angeblich befinden sich beide Seiten aber in ständigem Austausch und versuchen sich anzunähern.

Auch sportliche Aspekte sollen bei den Verhandlungen eine Rolle spielen. Gnabry spielt unter Trainer Julian Nagelsmann meistens als Rechtsaußen. Wenn die Mannschaft wie zuletzt in einem 3-2-4-1-System agiert, muss Gnabry als alleiniger Rechtsaußen auch in der Defensive mithelfen. Eine Rolle, die dem Angreifer dem Vernehmen nach nicht schmeckt. Dem "kicker" zufolge wünscht er sich eine zentralere Offensiv-Rolle.

Doch auch aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen gibt es Redebedarf. Die Münchener wünschen sich, dass Gnabry konstanter performt. Zu oft taucht der deutsche Nationalspieler in wichtigen Spielen noch ab. Auch im Champions-League-Achtelfinale gegen Red Bull Salzburg am Mittwochabend zeigte er eine wechselhafte Leistung.

Gnabry steht seit 2017 beim FC Bayern unter Vertrag. Für ein Jahr war er an die TSG Hoffenheim ausgeliehen, 2018 holten ihn die Münchener dann in ihren Kader. Gnabrys Bilanz beim FCB kann sich sehen lassen: In 156 Spielen schoss er 59 Tore und bereitete 38 vor.

(nik)

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