Verteidiger David Alaba hat noch keinen Vertrag unterzeichnet.
Verteidiger David Alaba hat noch keinen Vertrag unterzeichnet.
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Alaba-Poker: Bayern legt angeblich letztes Angebot vor – es dürfte Alabas Berater gar nicht gefallen

29.09.2020, 17:13

Die Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern München ziehen sich bereits seit Monaten hin. Der Ton zwischen beiden Seiten wird rauer. Hasan Salihamidzic, seines Zeichens Sportvorstand beim FCB, sprach von mangelndem Respekt gegenüber der Gehaltshierarchie beim Verein. Außerdem bilde unter anderem Stürmer Robert Lewandowski die finanzielle Obergrenze. Zahavi konterte, er wisse genau, wie viel Lewandwoski verdient, da er seinen Vertrag ausgehandelt habe. Was er für David fordert, liege deutlich darunter.

Ein Ende der Schlammschlacht ist wohl noch nicht in Sicht, die Verhandlungen scheinen festgefahren. Im "Kicker" heißt es, dass die Vereinsseite die Verhandlungsführung der Alaba-Seite "allmählich leid" sei. Um einen Schlussstrich zu ziehen, habe der Aufsichtsrat des FCB ein letztes Angebot zur Vertragsverlängerung von David Alaba vorgelegt. Doch Zahavis finanzielle Forderungen werden darin nicht erfüllt.

Vielmehr sei der FCB dazu bereit, Alaba eine Vertragsverlängerung von fünf Jahren zu geben, wie "Sport Bild" berichtet. Das ist immerhin ein kleines Entgegenkommen – stand doch bislang nur ein Vierjahres-Vertrag im Raum. Was das Jahresgehalt angeht, stellt sich der FCB weiterhin quer, wie es in einem "Kicker"-Bericht heißt.

Ablösefreies Ende möglich

Bayern hält weiterhin an einem Jahresgehalt von elf Millionen Euro plus sechs Millionen Euro in Form von möglichen Prämienzahlungen fest. Laut "Sport Bild" fordert Alabas Seite jedoch 25 Millionen Euro pro Vertragsjahr. Eine knackige Differenz von mindestens acht Millionen also. Der FCB will jedoch offenbar keine weitere Anpassung an seinem Angebot mehr vornehmen.

In der Vergangenheit mischte sich bereits Ehrenpräsident Uli Hoeneß in den Streit ein. Alabas Berater bezeichnete er als "geldgierigen Piranha". Trotz der Vorgeschichte könnte es aber auf Alabas Verbleib beim FCB hinauslaufen. So seien laut dem Rekordmeister noch keine Anfragen bezüglich Alaba von anderen Klubs eingegangen. Sollte man sich jedoch nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen können, droht 2021 ein ablösefreier Abgang des Österreichers.

(tkr)

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