Sport
Bundesliga

BVB: Borussia Dortmund beobachtet wohl nächsten deutschen Nationalspieler

Teamfoto,Team,Mannschaft,Mannschaftsfoto.Kader, v.li:Joshua KIMMICH GER,Timo WERNER GER Leon GORETZKA GER,Marius WOLF GER, Nico SCHLOTTERBECK GER,Mergim BERISHA GER,Serge GNABRY GER, Felix NMECHA GER, ...
Die DFB-Stars beim Lehrgang im März 2023.Bild: Imago Images / Frank Hoermann
Bundesliga

BVB beobachtet wohl nächsten deutschen Nationalspieler

27.07.2023, 17:33
Mehr «Sport»

Der Kader von Borussia Dortmund für die neue Saison nimmt langsam Formen an. Zuletzt wurde der Zugang von Marcel Sabitzer vom FC Bayern zum BVB offiziell. Davor verpflichtete Sportdirektor Sebastian Kehl bereits Felix Nmecha und Ramy Bensebaini.

Doch diese drei Neuzugänge könnten noch nicht das Ende der Dortmunder Kaderplanung bedeuten. Laut Sport1 will die Borussia noch einen Rechtsverteidiger verpflichten, vorher aber noch Bankdrücker Thomas Meunier abgeben. Der belgische Nationalspieler hat in Dortmund einen schweren Stand, wurde in der vergangenen Saison sogar zweimal in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga eingesetzt. Dazu verdient er rund 10 Millionen Euro pro Jahr, die der Klub gerne einsparen würde.

BVB-Neuzugang hängt von Meunier-Abgang ab

Mit Ramy Bensebaini, Marius Wolf und Julian Ryerson hätte Trainer Edin Terzić zwar immer noch drei nominelle Rechtsverteidiger zur Verfügung, dennoch würde der BVB einen weiteren verpflichten wollen, um quantitativ für alle drei Wettbewerbe optimal besetzt zu sein.

Neu: dein Watson-Update
Jetzt nur auf Instagram: dein watson-Update! Hier findest du unseren Broadcast-Channel, in dem wir dich mit den watson-Highlights versorgen. Und zwar nur einmal pro Tag – kein Spam und kein Blabla, versprochen! Probiert es jetzt aus. Und folgt uns natürlich gerne hier auch auf Instagram.

Zu diesen Planungen passt, dass die Dortmunder laut "Stuttgarter Nachrichten" am deutschen Nationalspieler und VfB-Profi Josha Vagnoman interessiert ist. Demnach soll der 22-Jährige durch seine Leistungen in der vergangenen Saison in den Fokus der Borussia gerückt sein.

Sowohl Sport1 als auch die "Stuttgarter Nachrichten" berichten aber auch, dass es noch keine konkreten Gespräche zwischen den Vereinen gab. Genauso wenig soll der BVB auch noch nicht an Vagnoman persönlich herangetreten sein.

Der Rechtsfuß würde laut Sport1 optimal ins Anforderungsprofil passen, das Kehl bei neuen Profis in den letzten Transferphasen verfolgt: junge, hungrige deutsche Nationalspieler.

Mit Youssoufa Moukoko, Marco Reus, Mats Hummels, Niklas Süle, Karim Adeyemi, Julian Brandt, Emre Can, Marius Wolf, Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha hat der BVB bereits zehn deutsche Nationalspieler im eigenen Kader.

Vagnoman steht aktuell noch bis 2026 in Stuttgart unter Vertrag, wechselte erst im vergangenen Sommer vom Hamburger SV für 3,7 Millionen Euro zu den Schwaben. Mit einem aktuellen Marktwert laut "Transfermarkt" von acht Millionen Euro würde eine Vagnoman-Verpflichtung aber für die Borussia wohl nicht günstig werden.

Borussia Dortmund schneidet bei diesem Spieler besser ab als München

Nicht günstig war für den BVB auch der Transfer von Marcel Sabitzer, der für Schlagzeilen sorgte. Rund 20 Millionen Euro musste Sebastian Kehl an den FC Bayern München überweisen. Besonders auffällig war die Tatsache, dass Sabitzer einen Großteil seiner Bilder aus der Münchner Zeit auf Instagram löschte.

Nachdem der österreichische Nationalspieler auf der USA-Reise beim BVB angekommen ist, äußerte er sich dazu klar: "Das ist ja nicht erst an dem Tag passiert, sondern sie sind schon vorher archiviert worden. Es hat Sachen gegeben, die mir nicht gefallen haben. Deswegen war ich auch ein bisschen enttäuscht."

Dennoch betonte der Mittelfeldspieler, dass er die Münchner Zeit "nicht aus meinem Leben gelöscht" habe. Für ihn sei dennoch ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, weshalb er die Zeit nicht missen wolle. Nun wolle er aber nach seinem Wechsel nach Dortmund den Bayern "vielleicht ein Bein stellen".

BVB: Bundesliga löst mit Füllkrug-Video großen Unmut aus

Der BVB ist gemessen an den Ergebnissen richtig gut ins Jahr 2024 gestartet. Sieben Pflichtspiele hat Borussia Dortmund bisher absolviert, keines davon verloren. In der Bundesliga ist der Traditionsklub auf den vierten Rang gesprungen, in der Champions League hat er sich eine gute Ausgangslage für das Achtelfinalrückspiel geschaffen.

Zur Story