Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder erklärt die Leihe von Alexander Schwolow zu den Königsblauen.
Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder erklärt die Leihe von Alexander Schwolow zu den Königsblauen.Bild: www.imago-images.de / imago images
Bundesliga

Schalke 04: "Verzichtet auf Geld" – Sportdirektor Schröder erklärt Torwart-Leihe

16.06.2022, 11:2516.06.2022, 12:33

Der Aufsteiger Schalke 04 hat sich für die kommende Saison mit einer Leihe auf der Torhüterposition gestärkt. Alexander Schwolow vom Berliner Klub Hertha BSC kommt für ein Jahr nach Gelsenkirchen.

Schwolow verzichtet auf viel Geld

Dass der Torhüter nächste Saison im Tor der Schalker steht, lässt sich der Klub 300.000 Euro kosten. Schwolow selbst "verzichtet für seinen Wechsel zu Schalke auf viel Geld", erklärte Rouven Schröder, Sportdirektor der Königsblauen.

Für Schwolow hätten andere Aspekte im Vordergrund gestanden. "Er hat uns in den Gesprächen glaubhaft vermittelt, dass für ihn die sportliche Perspektive absolute Priorität besitzt."

Schwolows Vertrag bei Hertha BSC geht noch bis 2025. Laut "Bild-Zeitung" soll er dort bisher rund 2,5 Millionen Euro im Jahr verdient haben. Die Leihe zu den Gelsenkirchenern soll laut "Bild" keine Option für einen Kauf beinhalten.

Große Freude über die Leihe bei den Schalkern

Bei Schalke freut man sich über den Wechsel des 30-Jährigen. "Mit Alexander haben wir einen erfahrenen Keeper für uns gewonnen, der unserer Mannschaft Stabilität verleihen wird", erklärt Schröder. "Er hat auf all seinen bisherigen Stationen bewiesen, welche Qualität in ihm steckt."

Es ist nicht das erste Mal, dass Alexander Schwolow und Schalke miteinander liebäugeln. Nachdem 2020 ein Wechsel des Torhüters, der damals noch in Freiburg spielte, scheiterte, kommen Schwolow und Schalke jetzt also doch noch zusammen.

Unterstützung für Leihe von Hertha

In Berlin steht man hinter der Entscheidung, Schwolow nach Schalke ziehen zu lassen.

"Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass diese Leihe für alle Beteiligten Sinn ergibt", sagt Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic. Trotz nicht so einfacher Phasen, habe er sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. "Wir wünschen ihm nur das Beste."

(and)

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