Leroy Sané (r.) beim Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05 im Gespräch mit Weltfußballer Robert Lewandwoski.
Leroy Sané (r.) beim Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05 im Gespräch mit Weltfußballer Robert Lewandwoski.null / HMB Media/Claus

FC Bayern: Leroy Sané genervt von Lewandowski – kann Mané helfen?

15.06.2022, 13:44

Nach den Abgängen von Franck Ribery und Arjen Robben, war Leroy Sané 2019 Bayerns erste Wahl für die offensive Außenbahn. Rund 120 Millionen Euro standen damals als Ablöse im Raum. Der Deal platzte jedoch, weil sich Sané gegen Ende des Transferfensters schwer am Knie verletzte. Ein Jahr später kam er dann zum Rabattpreis von 60 Millionen Euro nach München.

Seitdem kam er in 89 Spielen für den Rekordmeister zum Einsatz, erzielte dabei 24 Tore und legte 27 Treffer vor. Den erhofften Durchbruch geschafft zu haben, attestiert ihm in München jedoch niemand. Immer wieder kommt der Vorwurf, in wichtigen Spielen würde er abtauchen und seine Leistung nicht abrufen.

Sané soll von Mané-Verpflichtung profitieren

Wie "Sport1" berichtet, ist ein Verkauf des Nationalspielers trotzdem keine Option. Anscheinend glaubt man an der Säbener Straße weiterhin, dass Sané den extremen Erwartungen gewachsen ist.

Sadio Mané (r.) sucht im Champions League-Finale den Zweikampf mit Luka Modrić.
Sadio Mané (r.) sucht im Champions League-Finale den Zweikampf mit Luka Modrić. Bild: imago images / imago images

Dem Bericht zufolge hoffen die Bayern-Bosse sogar, dass sich eine Verpflichtung von Sadio Mané positiv auf den deutschen Dribbler auswirken könnte. Durchaus ironisch, denn bei Liverpool spielt Mané auf dem Flügel – auch bei Bayern könnte er theoretisch dort zum Einsatz kommen und Sané auf die Bank verdrängen. Allerdings ist Mané beim Rekordmeister als Nachfolger für Robert Lewandowski im Sturmzentrum vorgesehen. Bei einem persönlichen Telefonat mit dem Senegalesen fragte Bayern-Coach Julian Nagelsmann bereits nach einem potentiellen Positionswechsel. Mané soll geantwortet haben: "Ich spiele da, wo ihr mich braucht."

Sané angeblich von Lewandowskis Egoismus genervt

Davon soll auch Sané profitieren, denn mit Bayerns bisherigem Mittelstürmer harmonierte er nämlich kaum. Wie "Sport1" aus Mannschaftskreisen erfahren haben will, war Sané genervt vom Egoismus des Weltfußballers. Sowohl im Training als auch bei Pflichtspielen fühlte sich der 26-Jährige nicht oft genug von Lewandowski in Szene gesetzt und soll das auch ganz klar kommuniziert haben.

Das Zusammenspiel mit einem neuen Goalgetter soll Sané also zur nötigen Konstanz verhelfen. Es könnte für den DFB-Star die letzte Chance beim FC Bayern sein. Nach zwei Jahren neigt sich auch die Geduld der Bayern-Bosse dem Ende. Schon im April warnte Sportvorstand Hasan Salihamidžić bei Sky: "Er ist ein unglaublich talentierter Mann, aber jetzt muss er kommen."

(kpk)

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