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Fraglich, ob Youssoufa Moukoko auch in der kommenden Saison das Trikot des BVB tragen wird. Bild: dpa / Stefan Constantin
Bundesliga

BVB-Boss Kehl wird bei Moukoko ungeduldig – Insider spricht von Abgang

03.01.2023, 14:01

Geht es um die Zukunft von Yousoufa Moukoko, kehrt bei Borussia Dortmund einfach keine Ruhe ein. Seit Monaten gibt es Wechselgerüchte und Spekulationen um die Zukunft des 18-jährigen Ausnahmestürmers.

Denn noch immer gibt es keine konkrete Entscheidung, ob er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim BVB verlängert oder nicht.

Der Verhandlungen zwischen ihm und den Schwarz-Gelben stocken seit Monaten. Daher drängt nun auch BVB-Sportchef Sebastian Kehl. "Wir möchten die Entscheidung natürlich recht zeitnah herbeiführen. Für alle Beteiligten ist es wichtig, Klarheit zu haben", sagte er der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

"Dem BVB droht ein Moukoko-Abgang."
Sky-Transferexperte Marc Behrenbeck

Denn wollen die Verantwortlichen noch eine Ablösesumme für den Angreifer erhalten, müssten sie ihn noch in diesem Transferfenster bis zum 31. Januar verkaufen.

Moukoko wetterte über Berichte auf Instagram

Ein verbessertes Angebot über angeblich sechs Millionen Euro soll Moukoko laut "Bild" vor Weihnachten ausgeschlagen haben. Das veranlasste ihn zu einem Rundumschlag bei Instagram. "So eine Lüge über mich werde ich niemals akzeptieren. Auch wenn ich noch jung bin, lasse ich mich in meiner Entscheidung über meine Zukunft nicht unter Druck setzen", schrieb er in seiner Instagram-Story.

Laut Informationen von Sky soll Moukoko ein Angebot des BVB tatsächlich ausgeschlagen haben. "Es gab vor Weihnachten ein geheimes Treffen zwischen Dortmund, Moukoko und seinem Berater. Es gibt ein neues Angebot, es wird suggeriert, es sei das finale Angebot. Moukoko sei aber nicht bereit, das Angebot anzunehmen", erklärte Sky-Transferexperte Marc Behrenbeck.

Neben dem Grundgehalt soll es vor allem um den Unterschriftsbonus ein entscheidender Faktor sein. Laut Sky fordere der 18-Jährige eine sogenannte Signing Fee in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro.

Und resümiert deutlich: "Dem BVB droht ein Moukoko-Abgang."

Bei der WM gab sich der Jungstar hinsichtlich seiner Zukunft noch diplomatisch. "Ich werde mich am Ende sowieso entscheiden. Ich fühle mich wohl in Dortmund, ich spüre das Vertrauen vom Trainer und am Ende werdet ihr mitkriegen, ob ich bleibe oder nicht", sagte er auf einer Pressekonferenz.

Chelsea gilt als ernsthafter Interessant

Doch egal, wie hoch Moukokos Forderungen sein sollten, internationale Top-Klubs wie der FC Chelsea sollen ihm diese laut dem Sportportal "The Athletic" erfüllen wollen. Laut Sky und "The Athletic" gebe es bereits aussichtsreiche Verhandlungen zwischen dem Klub und dem deutschen Nationalstürmer.

So würde es aktuell eher danach aussehen, dass Moukoko die Borussia verlässt – fraglich nur, ob schon im Winter oder erst im Sommer.

Während Moukoko mit sechs Bundesligatreffern bisher eine gute Saison spielt und in Dortmund den Vorzug vor Anthony Modeste erhält, müsste er sich in London einem viel größeren Konkurrenzkampf stellen.

Allein auf der Sturmposition würde er mit Nationalmannschaftskollege Kai Havertz, dem Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang, Armando Borja und Winterneuzugang David Fofana um Spielzeit kämpfen.

Werder Bremen: Neuzugang Philipp spricht über geplatzten Hertha-Wechsel

Eigentlich galt es schon als beschlossene Sache, dass Maximilian Philipp in seine Heimatstadt Berlin zurückkehrt. Die Gespräche mit Herthas Sportchef Fredi Bobic liefen gut. Philipp sollte Herthas Offensive im Abstiegskampf beleben und wollte in der Rückrunde leihweise Spielzeit sammeln.

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