Hoffenheim-Star David Raum überzeugte bei den Nations-League-Spielen im DFB-Trikot.
Hoffenheim-Star David Raum überzeugte bei den Nations-League-Spielen im DFB-Trikot.Bild: www.imago-images.de / IMAGO/Herbertz
Bundesliga

Neues Vertragsdetail enthüllt: Deshalb könnte David Raum für BVB zu teuer werden

16.06.2022, 14:05

32 Spiele, drei Tore und 13 Vorlagen. Die Bilanz von David Raum in seiner ersten Bundesliga-Saison für Hoffenheim liest sich stark. Genau deshalb ist der DFB-Star auch seit einigen Wochen bei Borussia Dortmund im Gespräch.

Zuletzt berichtete die "Bild" von einer Ausstiegsklausel, die es dem linken Verteidiger angeblich erlaube, die TSG in diesem Sommer für 30 Millionen Euro zu verlassen. Obwohl der Vertrag von Raum in Hoffenheim noch bis 2026 läuft.

Verwirrung um Ausstiegsklausel

Nun enthüllt allerdings ein aktueller Bericht des "Kicker", dass es "keine Ausstiegsklausel in Raums Vertrag, die bereits in diesem Sommer aktivierbar wäre", gebe. Heißt: Bei einem Abgang von Raum in diesem Sommer müsste ein interessierter Verein wohl mehr als 30 Millionen Euro zahlen, schließlich läuft Raums Vertrag noch vier Jahre und er wird sich in seiner Karriere wohl noch steigern, da er erst 24 Jahre alt ist.

"Davids Entwicklung ist atemberaubend und bleibt natürlich auch anderen Klubs nicht verborgen."
Hoffenheim-Sportdirektor Alexander Rosen

Laut "Kicker" soll TSG-Sportdirektor Alexander Rosen ab einem Angebot von 40 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Denn auch bei Rosen hat die starke Debütsaison von Raum Eindruck hinterlassen: "Davids Entwicklung ist atemberaubend und bleibt natürlich auch anderen Klubs nicht verborgen. Ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass wir bei dieser Spielerkategorie immer wieder mit diesem Thema konfrontiert werden könnten."

Neben Dortmund soll aber auch Manchester City Interesse an Raum haben. Das berichtete die englische Webseite "90.com". Demnach ist der englische Meister auf der Suche nach einem Linksverteidiger in Hoffenheim fündig geworden. Laut "Kicker" ist bei der TSG aber noch kein offizielles Angebot eingegangen – weder vom BVB noch aus Manchester.

Gleichzeitig heißt es, dass die bereits bekannte Ausstiegsklausel erst ab dem Sommer 2023 greifen soll. Die Klausel richte sich demnach nach dem Zeitpunkt des Wechsels, der Liga des neuen Vereins und der Kategorie des interessierten Klubs. Demnach wären die genannten 30 Millionen Euro nur ein Sockelbetrag, der sich durch die genannten Variablen noch erhöhen könnte.

Alles in allem ist fraglich, ob Dortmund dazu in der Lage ist, David Raum auch für 40 Millionen Euro zu verpflichten. Vorher müssten wohl erst Raphael Guerreiro oder Nico Schulz verkauft werden. An Guerreiro soll der FC Barcelona Interesse gemeldet haben. Für den Portugiesen erhofft sich BVB-Manager Sebastian Kehl eine Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro, die dann für eine Verpflichtung von Raum genutzt werden könnten.

(stu)

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