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Union Berlin: Rani Khedira und Christopher Trimmel reagieren auf Söldner-Vorwurf

11.05.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Fußball: Bundesliga, 1. FC Köln - 1. FC Union Berlin, 33. Spieltag, im RheinEnergieStadion. Berlins Kevin Volland (2.v.r) jubelt mit den Teamkollegen Rani Khedir ...
Union Berlins Rani Khedira (links) und Christopher Trimmel (2. v. l.) haben klar Stellung bezogen. Bild: dpa / Federico Gambarini
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Union Berlin: Trimmel und Khedira reagieren deutlich auf Söldner-Bericht

16.05.2024, 07:17
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Nachdem es zwischenzeitlich so ausgesehen hatte, als hätte sich Union Berlin gefangen, stecken die Köpenicker seit geraumer Zeit wieder tief im Abstiegskampf und sind mittlerweile sogar akut abstiegsgefährdet. Aus den zurückliegenden sieben Spielen konnte keins gewonnen werden.

Union steht, einen Spieltag vor Saisonende, auf dem 16. Tabellenplatz – mit drei Punkten Abstand den 1. FC Köln im Nacken und mit zwei Punkten Abstand Mainz 05 vor der Brust. Noch mehrere Konstellationen sind im Saisonfinale am Samstag möglich.

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Am Mittwoch sorgte ein Bericht der "Sport Bild" für Aufsehen, der für Union Berlin zur Unzeit kommt. Darin heißt es, der Verein habe ein "Söldner-Problem". Demnach hätten Kapitän Christopher Trimmel und sein Stellvertreter Rani Khedira den Punkt während der Saison erkannt und angesprochen, allerdings keine Änderungen bewirken können.

Union Berlin: Champions League soll falschen Anreiz geliefert haben

Konkret wird einigen Profis unterstellt, sie seien von der Strahlkraft der Champions League angezogen worden und hätten dabei den Teamgedanken vernachlässigt. Nach der Qualifikation für die europäische Königsklasse hatte Union Berlin im Sommer einige nominell hochkarätige Spieler verpflichtet, die noch vor ein paar Jahren undenkbar schienen.

So wechselte etwa Europameister Leonardo Bonucci nach Berlin-Köpenick, ebenso wie David Fofana vom FC Chelsea und die (Ex-)Nationalspieler Robin Gosens und Kevin Volland. Ihr Leistungspotenzial konnte keiner der Neuzugänge abrufen, bereits mit der beginnenden Krise wurde Geschäftsführer Oliver Ruhnert für den Wandel in der Transferstrategie kritisiert.

Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses der vergangenen Jahre war es, gestandene Spieler zu verpflichten, die allerdings kein großes Renommee aufweisen konnten. Bei Union Berlin stellten sich diese in den Dienst der Mannschaft und bildeten eine Einheit. Unter dem Gesichtspunkt war der zurückliegende Transfersommer eine Wende um 180 Grad.

Union Berlin: Christopher Trimmel und Rani Khedira beziehen Stellung

Union Berlin weist den Bericht aus der "Sport Bild" allerdings klar von sich. "Dem heutigen Blödsinn in der 'Sport Bild' widersprechen wir aufs Schärfste", zitiert der Verein Christopher Trimmel und Rani Khedira in einer Mitteilung auf X.

"Von Unterstellungen wie dieser erfundenen 'Söldnerwarnung' werden wir uns als Team nicht auseinandertreiben lassen. Jeder von ihnen werde "bis zur letzten Sekunde für Union um die Bundesliga kämpfen". Überschrieben ist der Post mit "Eisern gegen Enten".

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