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Das Team des SC Freiburg um Kevin Schade (schwarze Jacke) bedankt sich bei den Fans. Bild: www.imago-images.de / imago images
Bundesliga

SC Freiburg: Stürmer vor überraschendem Premier-League-Wechsel

04.01.2023, 11:09

Beim SC Freiburg sind regelmäßige Abgänge von Leistungsträgern seit Jahren einkalkuliert. Immer wieder müssen die Breisgauer nach einer starken Spielzeit ihre besten Akteure an die Konkurrenz abgeben.

Jüngstes Beispiel ist dabei Innenverteidiger Nico Schlotterbeck, der im vergangenen Sommer zu Borussia Dortmund wechselte. Immerhin bekamen die Freiburger dafür eine stattliche Ablösesumme von 20 Millionen Euro.

Eine ähnliche Summe soll nun auch ein Angreifer in die Kasse spülen, der bisher in der Saison gar nicht so sehr im Fokus stand.

SC Freiburg: Erst Leihe, dann Kaufpflicht für Kevin Schade

Denn laut Sky-Informationen steht Angreifer Kevin Schade vor einem Wechsel zum Premier-League-Klub Brentford FC. Die Engländer sollen schon im Sommer an Schade interessiert gewesen sein, doch da blieb der U-21-Nationalspieler noch im Breisgau.

In der aktuellen Spielzeit kam der Offensivspieler lediglich auf zwölf Einsätze, meist als Einwechselspieler. Dabei gelang ihm ein Treffer in der Bundesliga und zwei Vorlagen in der Europa League. Zu Beginn der Saison setzte ihn noch eine hartnäckige Bauchmuskelverletzung aus der Vorsaison außer Gefecht, wodurch er 19 Spiele verpasste.

Dennoch wird Brentford den gebürtigen Brandenburger zunächst bis zum Saisonende ausleihen. Anschließend soll laut Sky eine Kaufpflicht in Höhe von 25 Millionen Euro greifen, die an bestimmte Einsatzzeiten gekoppelt ist.

Schade soll sich bereits von Teamkollegen verabschiedet haben

Bei dieser Ablösesumme ist der Sport-Club dann wohl auch schwach geworden. "Wenn gewisse Angebote in einer gewissen Höhe kommen, verschließen wir uns dem in aller Regel nicht, weil wir schauen müssen, dass der Verein finanziell gesund bleibt", sagte Trainer Christian Streich nach dem Trainingsauftakt am Dienstag. An diesem hatte Schade noch teilgenommen.

Noch im vergangenen Sommer scheiterte das Team aus dem Westen Londons laut "Kicker" mit einem Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro plus Boni und einer Weiterverkaufsbeteiligung.

Für den Bundesliga-Zweiten geht es heute ins Trainingslager nach Andalusien. Schade soll nicht mehr dabei sein und sich bereits von seinen Teamkollegen verabschiedet haben. Laut "Kicker"-Informationen sehen der Nachwuchsstar und sein Berater Maik Barthel, der lange Zeit Robert Lewandowski betreute, den mittelklassigen Premier-League-Klub als idealen Karriereschritt an.

Vorbehaltlich des Medizinchecks wird er damit zum Rekordtransfer des SC Freiburg. 2018 erhielten sie für Innenverteidiger Caglar Söyüncü 21 Millionen Euro von Premier-League-Klub Leicester City.

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