Mit 33 Jahren eröffnet Jérôme Boateng noch einmal ein neues Kapitel seiner Karriere: In der neuen Saison wird er für Lyon spielen.
Mit 33 Jahren eröffnet Jérôme Boateng noch einmal ein neues Kapitel seiner Karriere: In der neuen Saison wird er für Lyon spielen.
Bild: IMAGO / Poolfoto

Immerhin mit Handgeld-Bonus: Das verdient Boateng jetzt in Lyon

03.09.2021, 16:23

Lange war Jérôme Boateng nach seinem Abgang vom FC Bayern München in diesem Sommer auf der Suche nach einem neuen Verein. Erst am letzten Tag der Transferperiode verkündete Olympique Lyon die Verpflichtung des Weltmeisters von 2014. Ablösefrei wechselt der langjährige Stammspieler des FC Bayern in die französische Ligue 1.

Bei seinem neuen Verein steht der Ex-Nationalspieler bis 2023 unter Vertrag und soll den einstigen französischen Serienmeister durch seine Erfahrung und Stabilität unterstützen. Jetzt hat das französische Sportmagazin "L'Équipe" Details zum Boateng-Wechsel veröffentlicht.

Boateng verzichtet auf die Hälfte seines Gehalts beim FC Bayern

Demnach soll sich Boateng schnell mit seiner neuen Rolle als erfahrener Leader in einer recht jung besetzten Abwehrreihe identifiziert haben. Dafür soll er sogar auf ein ähnlich hohes Gehalt wie zuvor in München verzichtet haben. Wie das Blatt berichtet, verdient er nur etwa die Hälfte von seinem Jahresgehalt an der Säbener Straße. Dort betrug sein jährliches Einkommen etwa 12 Millionen Euro.

Da Vereine bei Transfers von vertragslosen Spielern keine Ablösesumme bezahlen müssen, erhalten meist die Spieler ein sogenanntes Handgeld, um ihnen die Unterschrift beim neuen Klub noch schmackhafter zu machen.

Boateng soll demnach ein Handgeld in Höhe von vier Millionen Euro vom viermaligen französischen Meister erhalten haben, um seine Unterschrift unter den Vertrag zu setzen.

Denn gerade in der Defensive hatte Lyon noch enormen Handlungsbedarf. Die Mannschaft von Ex-Leverkusen-Trainer Peter Bosz kassiert in zwei der ersten vier Saisonspiele jeweils drei Gegentore und konnte bisher erst ein Spiel gewinnen.

In der Sommerpause hatte sich Boateng zusammen mit Ex-Teamkollege Franck Ribéry auf dem Trainingsgelände des FC Bayern fit gehalten. Der Franzose war seit der vergangenen Saison ebenfalls vereinslos.

(vdv)

Pocher über Boateng-Urteil: "Komme nicht drauf klar"

Am Donnerstag wurde Ex-DFB-Star Jérôme Boateng vom Amtsgericht München wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,8 Millionen Euro verurteilt – als vorbestraft gilt er dadurch jedoch nicht. Nach dem Schuldspruch äußern Promis in Deutschland, was sie davon halten – so auch Comedian Oliver Pocher. Ihm passt die Höhe der Strafe vor allem im Vergleich zu einem anderen Fall nicht. "Gestern wieder dieses Jérôme-Boateng-Urteil. Ich komm da irgendwie nicht so …

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