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Studie: 41 Corona-Tote stehen womöglich mit Liverpool-Spiel in Verbindung

200312 --LIVERPOOL, March 12, 2020 Xinhua -- Liverpool s manager Jurgen Klopp is seen ahead of the UEFA Champions league Round of 16 second leg football match between Liverpool and Atletico Madrid in  ...
Liverpool-Coach Jürgen Klopp am Spielfeldrand bei jenem Spiel, das womöglich für eine Verbreitung des Coronavirus in England sorgte.Bild: www.imago-images.de / Xinhua
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Studie: 41 Corona-Tote stehen womöglich mit Liverpool-Spiel in Verbindung

25.05.2020, 07:01
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Dutzende Todesfälle durch das Coronavirus in Großbritannien sind laut einer Studie möglicherweise auf das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Liverpool und Atlético Madrid am 11. März zurückzuführen. Die Datenanalysefirma Edge Health schätzt, dass 41 Todesfälle mit dem Fußballspiel in Verbindung stehen, wie die Zeitung "Sunday Times" am Sonntag berichtete. Diese Todesfälle traten zwischen 25 und 35 Tage nach dem Spiel in Krankenhäusern von Liverpool und Umgebung auf.

Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League war vor 52.000 Stadionbesuchern ausgetragen worden. Rund 3000 spanische Fans waren dafür angereist. Es war das letzte größere Fußballspiel, das in Großbritannien vor Verhängung der allgemeinen Corona-Restriktionen stattfand. Laut Schätzungen des Imperial College London und der Oxford-Universität hatte Spanien zu diesem Zeitpunkt bereits 640.000 Fälle von Coronavirus-Infektionen, Großbritannien 100.000.

Bürgermeister fordert Untersuchung und spricht von einem Skandal

Der Bürgermeister des Liverpooler Stadtgebiets, Steve Rotheram, hatte bereits im April eine Untersuchung dazu gefordert, warum das Spiel noch vor Zuschauern im Stadion stattfinden durfte. Wenn sich Menschen bei einem Sportereignis angesteckt hätten, das nicht hätte stattfinden dürfen, sei dies "skandalös", sagte er dem Sender BBC.

Noch ein weiteres Champions-League-Spiel wird verdächtigt, für die Ausbreitung des Coronavirus mitverantwortlich zu sein. Am 19. Februar hatte in Mailand das Achtelfinal-Hinspiel zwischen Atalanta Bergamo und dem FC Valencia vor dichtgefüllten Stadionrängen stattgefunden. Die italienische Region Lombardei, deren Hauptstadt Mailand ist, wurde anschließend zu der am schlimmsten von der Pandemie heimgesuchten Region Italiens.

(ll/afp)

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Selbst, wenn man es mit aller Macht versucht hätte, hätte man diesem Phänomen in den vergangenen vier Wochen nicht aus dem Weg gehen können. Und nein, es geht nicht um die Fußball-EM in Deutschland an sich. Sondern viel mehr um Tausende in orange gekleidete Niederländer:innen, die von "links naar rechts" hüpfen und zum Stadion marschieren.

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