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Formel 1: Sebastian Vettel spricht offen über Zukunft bei Aston Martin

5 Sebastian Vettel DEU, Aston Martin Aramco Cognizant F1 Team, F1 Grand Prix of Emilia Romagna at Autodromo Enzo e Dino Ferrari on April 24, 2022 in Imola, Italy. Photo by HOCH ZWEI Imola Italy *** 5  ...
Formel-1-Pilot Sebastian Vettel fehlt seit Anfang 2021 das GlückBild: imago images / imago images
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Sebastian Vettel mit klarer Ansage zu seiner Zukunft in der Formel 1

29.04.2022, 11:13
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Beim Großen Preis von Imola am Sonntag hat Sebastian Vettel im Aston Martin die ersten Punkte eingefahren. Vier Stück, auf Platz Acht. Was hinter den ursprünglichen Ansprüchen des britischen Rennstalls weit zurückfällt, sieht inzwischen fast schon aus wie ein Teilerfolg aus. In den ersten drei Rennwochen waren Aston Martin und Vettel gänzlich ohne Punkte ausgegangen.

"Unser 'Normal' liegt eher am Ende des Feldes"
Vettel über die Chancen von Aston Martin

Im Interview mit der "Sportschau" wusste Vettel das Ergebnis vom Sonntag und auch die Chancen von Aston Martin in der Gesamtwertung einzuordnen:

"Beim jüngsten Rennen in Imola hat es geregnet und uns irgendwo mit vorne hinein gespült und wir konnten davon profitieren. Das wird nicht jedes Wochenende der Fall sein und ich glaube, unser "Normal" liegt eher am Ende des Feldes. Das ist hart, weil das ist nicht mein Ansatz und nicht mein Ziel."
Sebastian Vettel über die derzeitigen Chancen von Aston Martin

Seit 2019 wartet der viermalige Weltmeister nun schon auf einen Grand Prix Sieg. Spätestens seit seinem Wechsel zu Aston Martin Anfang 2021 klappt bei ihm gar nichts mehr. Der einstige Rennstall-Chef Giancarlo Minardi hatte Vettel vor zwei Wochen schon zum Karriere-Ende geraten. "Er hat eine Menge Geld, er hat viele Titel gewonnen und er wird keine mehr gewinnen", erklärte Minardi der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera".

"Formel 1 ist das, was ich mein ganzes Leben gemacht habe. Aber es gibt auch andere Dinge"
Vettel über seine Formel-1-Zukunft

Vettel selbst will seine Formel-1-Zukunft wohl vom Fahrzeug abhängig machen. "Es muss natürlich erkennbar sein, dass es in die richtige Richtung geht. Es sollte spürbar sein, dass das Auto sich verbessert und dass ich auch sehe, dass das Team vorankommt."

Allerdings wollte der 34-Jährige einen Rückzug aus der Formel-1 auch nicht kategorisch ausschließen. "Die Wahrheit ist, dass die nächsten Rennen, die nächsten Wochen und Monate den Ausschlag geben werden, wie es weitergeht. Die Formel 1 ist das, was ich die vergangenen Jahre und mein ganzes Leben lang in gewisser Weise gemacht habe. Aber es gibt auch andere Dinge."

(kpk)

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