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Youssoufa Moukoko, Ausnahmetalent von Borussia Dortmund. Bild: imago images/Kirchner/Marco Steinbrenner

Moukoko: DFB will vorsichtig sein – "Nicht, dass es sich entwickelt wie bei Fiete Arp"

Der DFB will im Fall von Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund Vorsicht walten lassen und den 15-Jährigen langsam an neue Aufgaben heranführen. "Wir müssen aufpassen, dass es sich bei Youssoufa nicht so entwickelt wie einst bei Fiete Arp", sagte U19-DFB-Trainer Guido Streichsbier der "Bild", "bei Fiete wurde die Erwartungshaltung bundesweit so schnell so groß, dass ein gerade 17-Jähriger den HSV plötzlich alleine tragen sollte. Das geht nicht – und da sind wir alle gefordert."

Seit Sonntag nimmt Ausnahmetalent Moukoko am Lehrgang der U19 in Herzogenaurach teil. Um den Trubel rund um den Youngster nicht zu groß werden zu lassen, hatte der DFB in Absprache mit dem BVB zuletzt auf eine Nominierung des Mittelstürmers verzichtet.

Arp war beim Hamburger SV als großer Hoffnungsträger gefeiert worden, konnte allerdings die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Der Wechsel im vergangenen Sommer zu Bayern München war für Arp ebenfalls eine zu hohe Hypothek, im Augenblick spielt er vornehmlich in der zweiten Mannschaft des FC Bayern in der 3. Liga.

ARCHIV - 03.08.2019, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball: DFL-Supercup, Borussia Dortmund - Bayern München im Signal Iduna Park. Bayerns Fiete Arp nimmt den Ball an. (zu dpa: «Sturmtalent Arp will es weiter bei Bayern schaffen») Foto: Marius Becker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fiete Arp beim Supercup in Dortmund im August vergangenen Jahres. Bild: dpa / Marius Becker

In der aktuellen Spielzeit führt Moukoko die Torjägerliste der Weststaffel der U19-Bundesliga mit 32 Toren mit riesigem Abstand an. In der Vorsaison hatte das in Kamerun geborene Ausnahmetalent mit 46 Treffern den Torrekord des früheren Schalkers Donis Avdijaj in der U17-Bundesliga geknackt.

Moukoko könnte auch im Kader der deutschen U19-Nationalmannschaft für die zweite EM-Qualifikationsrunde gegen Wales, Österreich sowie Serbien (25. bis 31. März) stehen und nach zweieinhalbjähriger Pause sein Comeback im Trikot des DFB feiern.

(as/sid)

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