Chris Richards muss am Samstag gegen den FC Bayern ran.
Chris Richards muss am Samstag gegen den FC Bayern ran.Bild: www.imago-images.de / Oliver Zimmermann

"Es war mein Wunsch": Bayern-Star verrät Hintergründe für seinen Abgang

21.10.2021, 10:43

Am Samstagnachmittag trifft die TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern an. Vor allem für Chris Richards wird das eine besondere Partie, denn die Hoffenheimer haben sich den 21-Jährige für ein Jahr von den Münchnern ausgeliehen. Dem Innenverteidiger passt das aber offenbar ganz gut, er sagte gegenüber dem "Kicker": "Es war mein Wunsch, nach Hoffenheim zurückzukehren".

Richards konnte sich unter dem Bayern-Trainer Julian Nagelsmann nicht durchsetzen. Im Sommer wechselte er dann zum zweiten Mal nach Hoffenheim.

Chris Richards wollte mehr Spielzeit

Laut dem Jungspieler sei es aber sein eigener Wunsch gewesen. Er begründet es so: "Im Sommer stellte sich heraus, dass die Konkurrenz in München weiter sehr groß sein würde und ich längst nicht jedes Spiel spielen werde."

Vor der Konkurrenz hätte er zwar keine Angst gehabt, aber es sei die bessere Wahl gewesen, sagte er. "Es war besser für mich, zur TSG zu gehen und regelmäßig zu spielen", sagte Richards. Und sogar Nagelsmann habe ihm dazu geraten.

Der FCB-Traum ist für Richards aber noch nicht gestorben

Der FC Bayern ist ein hartes Pflaster – Fehler kann man sich beim deutschen Meister kaum leisten. Das habe auch der Cheftrainer zum Verteidiger gesagt. Richards berichtet: "Er sagte, ich müsse dort hingehen, wo ich regelmäßig spiele und ich dadurch auch mal Fehler machen und direkt daraus lernen könne. Das ist der beste Weg".

Richards hat sich in der laufenden Saison zum Stammspieler in Hoffenheim entwickelt. Die Bayern haben ihn aber trotzdem weiterhin im Blick – immerhin läuft sein Vertrag noch bis 2025.

Hoffenheim muss sich gegen die Bayern anstrengen

"Nach einigen Spielen bekomme ich Rückmeldung von Marco Neppe, dem Leiter der Münchner Scoutingabteilung, was ich gut und weniger gut gemacht habe", sagte Richards.

Das kommende Spiel gegen die Bayern dürfte also zur zweifachen Prüfung für den Abwehrmann werden. Er steht unter Beobachtung der Bayern-Scouts und die Münchner werden durch ihre Heimstärke selbstbewusst auf dem Platz stehen.

Mit sechs Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage haben die Bayern einen starken Start in die Saison hingelegt. Die Hoffenheimer werden vor allem Schwierigkeiten haben, an der Münchner Verteidigung vorbeizukommen.

(lfr)

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