Leipzigs Christopher Nkunku (unten) will sich nach der Saison Gedanken um seine sportliche Zukunft machen.
Leipzigs Christopher Nkunku (unten) will sich nach der Saison Gedanken um seine sportliche Zukunft machen. Bild: Jens Niering / Jens Niering

Leipzigs Top-Torjäger: Europas Topklubs stehen schon Schlange

06.03.2022, 09:00

RB Leipzigs bester Spieler heißt in dieser Saison Christopher Nkunku. Der Franzose hat schon 25 Tore geschossen und 13 weitere vorbereitet. Klar, dass das auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt hat. Zumal Nkunku die Gerüchte zuletzt selbst anheizte. Gegenüber der französischen Zeitung "L'Équipe" sagte er: "Am Ende der Saison werde ich mich mit dem Club, mit meinem Berater und meiner Familie zusammensetzen und eine Entscheidung fällen."

Um weiteren Störgeräuschen vorzubeugen, hat Leipzigs Sportvorstand Oliver Mintzlaff bereits betont, dass RB nicht plane, Nkunku abzugeben. Der Offensivspieler steht bei den "Bullen" noch bis 2024 unter Vertrag, theoretisch müssen sich die Leipziger also vorerst keine Sorgen machen. Dennoch könnte Nkunku im Sommer Wechselwünsche äußern. Und dann wird sich die RB-Führung gut überlegen müssen, ob sie ihm die verwehren – und sich so womöglich viel Ärger ins Haus holen.

Christopher Nkunku ist Leipzigs "Mann der Stunde".Video: YouTube/RB Leipzig

Als heißester Anwärter auf Leipzigs besten Spieler gilt nach wie vor Nkunkus Jugendverein Paris Saint-Germain. Acht Jahre spielte er dort, bevor er im Sommer 2019 für 12 Millionen Euro nach Leipzig wechselte. Bei PSG steht der Abgang von Topstürmer Kylian Mbappé bevor, Nkunku gilt vielen als idealer Nachfolger. Und selbst wenn Leipzig viel Geld für Nkunku verlangen würde, könnte das der reiche Pariser Klub problemlos zahlen.

In England lockt ein alter Bekannter

Doch auch Englands Rekordmeister Manchester United soll an Nkunku dran sein. Ralf Rangnick, der bei United aktuell Interimstrainer ist und nach der Saison als Berater weitermachen wird, kennt und schätzt Nkunku. Als früherer RB-Sportdirektor war er es auch, der den Franzosen einst nach Leipzig lotste.

Zudem steht in Manchester ein Umbruch an. Verdiente Spieler wie Juan Mata oder Paul Pogba werden wohl im Sommer gehen, auch Topstar Cristiano Ronaldo soll Wechselambitionen haben. Die Kaderplaner werden nach der Saison wohl viel Geld in die Hand nehmen – und dabei gewiss auch Nkunku auf der Liste haben.

Und auch Italiens Rekordchampion Juventus Turin soll an dem Franzosen dran sein. Bei den Turiner läuft es aktuell nicht rund, die Qualifikation für die Champions League ist in Gefahr. Juve wird sich nach der Saison neu aufstellen und wohl auch einen Ersatz für Stürmer Paulo Dybala finden müssen, der angeblich weg will.

Auch die "üblichen Verdächtigen" Manchester City, Real Madrid und der FC Barcelona sollen Nkunku beobachten. Der FC Bayern wiederum hat sich angeblich aus dem Poker um den begehrten Franzosen zurückgezogen. Die Münchener sind auf den Außenbahnen mit Spielern wie Leroy Sané, Kingsley Coman und Serge Gnabry gut besetzt. Zudem sagte Trainer Julian Nagelsmann zuletzt über Nkunku: "Ich glaube, dass er sehr, sehr teuer ist."

(nik)

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