Sport
Bild

Die Allianz Arena in München leuchtet in Magenta – ein anderes Detail sorgt für Belustigung. bild: telekom

FC Bayern: Telekom erntet Spott für Schriftzug auf Allianz-Arena

Nach der bitteren 4:1 Niederlage in Hoffenheim steht der FC Bayern vor der nächsten großen Aufgabe. Am Mittwoch geht es zuhause im Finales des deutschen Supercups gegen Borussia Dortmund. Der Sponsor Telekom hat sich dafür etwas Besonderes einfallen lassen. Mit elf neuen Antennen für ein 5G-Netz ist bereits seit Ende Mai im Stadion für extra schnelles Internet gesorgt. Um darauf aufmerksam zu machen, lässt Telekom nun die Allianz Arena vor dem Spiel nicht im gewohnten Rot der Bayern, sondern in Magenta erstrahlen. Außerdem ist der Schriftzug "T-5G" auf der Fassade zu lesen.

Im Werbeclip der Telekom zeigen sich Serge Gnabry, Leon Goretzka und Joshua Kimmich bereits von der Technologie überzeugt. Die Internetverbindung sei "schneller als Phonzie", resümiert Kimmich in Anlehnung an den jungen Flügelflitzer Alphonso Davies.

"TSG"? Schriftzug sorgt für Belustigung

Doch die Werbekampagne sorgte in den Sozialen Medien in erster Linie für Belustigung. Denn der Schriftzug "T-5G" lässt sich auch als "TSG" lesen. Viele Fans sahen darin eine Hommage an die TSG Hoffenheim, die noch vor zwei Tagen die Siegesserie der Bayern auf spektakuläre Weise gestoppt hat.

Für manch einen Bayern-Fan ging die Aktion natürlich "ein wenig zu weit", auch wenn die Wut über die angebliche Lobpreisung der Hoffenheimer eher scherzhaft gemeint sein dürfte.

Andere gratulierten den Bayern dagegen zu der fairen Geste und Hoffenheim zum durch die Telekom prominent gemachten Sieg.

Ob der missinterpretierte Schriftzug ein schlechtes Vorzeichen ist, wird sich am Mittwoch im Supercup-Finale zeigen. Trotz der Niederlage in Hoffenheim bleibt der Triple-Sieger gegen Dortmund natürlich Favorit. Fans dürften sich fragen, ob im Fall einer Niederlage die Telekom reagiert und den Schriftzug durch "BVB" ersetzt.

(lau)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Exklusiv

"Liebig34": Tagesschau erntet Kritik für Berichterstattung – und reagiert

Die Räumung des besetzten Hauses "Liebig34" im Berliner Stadtteil Friedrichshain am Freitag war auch über die Berliner Stadtgrenzen hinaus ein viel beachtetes Ereignis. Das Haus ist ein Symbol der linksradikalen Szene, um das lange heftig gestritten wurde.

1500 Polizisten waren bei der Räumung im Einsatz. Wie die Beamten erklärten, wurden rund 60 Menschen aus dem Haus in der Liebigstraße 34 geführt. Dabei habe es vereinzelt Widerstand gegeben. Ansonsten sei die Räumung aber friedlich verlaufen.

Bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel