Es läuft nicht rund in dieser Saison: Timo Werner muss sich zurzeit hinter Lukaku anstellen.
Es läuft nicht rund in dieser Saison: Timo Werner muss sich zurzeit hinter Lukaku anstellen.
Bild: IMAGO / Sportimage

Werner hinter Superstar Lukaku nur Nummer zwei im Chelsea-Sturm: Das sagt Thomas Tuchel

22.09.2021, 17:27

Der Abend des 29. Mai 2021 markierte den vorläufigen Karriere-Höhepunkt von Timo Werner. In seiner ersten Saison beim FC Chelsea gewinnt er mit seinem Cheftrainer und Landsmann Thomas Tuchel die Champions League gegen Manchester City. Jubelrausch in London.

Fast vier Monate später ist vom Freudentaumel nicht mehr viel übrig. Die Situation für Werner hat sich geändert. Vor der League Cup-Partie gegen Aston Villa am Mittwoch muss er sich nun der neuen Konkurrenz im Sturm stellen.

Star-Transfer Lukaku raubt Werners Stammplatz

Für 115 Millionen Euro verpflichtete Chelsea Romelu Lukaku. Der Topstürmer sorgte dafür, dass Werner in der aktuellen Saison nur einmal über 90 Minuten ran durfte. Zweimal wurde er sogar gar nicht eingesetzt. Die starke Konkurrenz-Situation mit Kai Havertz, Christian Pulisic, Mason Mount und Callum Hudson-Odoi sorgen zusätzlich für wenig Spielzeit.

Nach einer überschaubaren EM, mit dem Achtelfinal-Aus gegen viele seiner englischen Kollegen, läuft es für den gebürtigen Stuttgarter bei den Blues noch nicht wieder rund. Er sammelte erst eine Torbeteiligung.

"Timo war mit seinen Leistungen in den ersten Spielen nicht zufrieden"
Thomas Tuchel

Konkurrent Lukaku, der von Beginn an im Zentrum des Chelsea-Sturm gesetzt war, kommt bisher in fünf Spielen auf vier Tore.

Tuchel glaubt an Werner – und die Möglichkeit einer Doppelspitze

Überraschenderweise glaubt Cheftrainer Tuchel nicht nur an eine baldige Formsteigerung seines Schützlings, sondern auch an eine Doppelspitze aus Werner und Lukaku. "Er hat uns deutlich gezeigt, wie gefährlich er und Romelu zusammen sein können", sagte Tuchel am Dienstag auf der PK vor dem Duell mit Aston Villa.

In der vergangenen Saison wurde Tuchel zusammen mit Landsmann Timo Werner im Sturm Champions League-Sieger.
In der vergangenen Saison wurde Tuchel zusammen mit Landsmann Timo Werner im Sturm Champions League-Sieger.
Bild: IMAGO / Shutterstock

Lukaku und Werner hatten beim Spiel gegen Tottenham am vergangenen Wochenende etwa 20 Minuten zusammen in der Spitze gespielt. Werner bereitete das 3:0 für Antonio Rüdiger vor und kam zu seinem ersten Scorerpunkt der Saison. "Timo war mit seinen Leistungen in den ersten Spielen nicht zufrieden, es war auch ein bisschen Enttäuschung da nach der EM", erklärt Tuchel.

Er stärkt Werner den Rücken, glaubt an dessen Qualität und sagte zu den englischen Journalisten: "Was Sie nicht sehen, sind seine Leistungen im Training. Da ist er viel entspannter, flüssiger in seinen Bewegungen, mit mehr Selbstvertrauen." Und weiter: "Gegen Tottenham kam er deshalb früh rein und es gibt deutliche Anzeichen, dass er auf einem guten Weg ist und das auch morgen zeigen kann".

Für Werner wird in den nächsten Wochen entscheidend sein, wie er sich um Superstar Lukaku im Angriff positioniert. Sollte dieser nicht gerade verletzungsbedingt ausfallen, wird kaum ein Weg am Belgier vorbeiführen.

(vdv)

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