Chelsea v Wolverhampton Wanderers - Premier League - Stamford Bridge Chelsea manager Thomas Tuchel on the touchline during the Premier League match at Stamford Bridge, London. Picture date: Wednesday January 27, 2021. EDITORIAL USE ONLY No use with unauthorised audio, video, data, fixture lists, club/league logos or live services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xRichardxHeathcotex 57763090

Thomas Tuchel hatte die Mannschaft erst knapp 24 Stunden vor dem Spiel übernommen. Bild: imago images / Richard Heathcote

Tuchel nennt eigene Teamauswahl bei seinem Debüt "total unfair"

Trainer Thomas Tuchel schaffte bei seinem Debüt mit dem FC Chelsea gegen die Wolverhampton Wanderers lediglich ein eher langweiliges 0:0-Unentschieden. Das Spiel fand nur knapp 24 Stunden nachdem Tuchel die Mannschaft vom ehemaligen Trainer Frank Lampard übernommen hatte statt. Der deutsche Fußball-Nationalspieler Timo Werner blieb dabei auf der Bank. Tuchel entschied sich im Angriffszentrum stattdessen für den Franzosen Olivier Giroud und kritisierte im Anschluss seine eigene Aufstellung.

Chelsea war in der Partie zwar die bessere Mannschaft, schaffte aber keinen Treffer. Tuchel zeigte sich im Anschluss trotzdem zufrieden. "Das gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft", sagte er nach dem Spiel beim Sender BBC. "Ich hatte nicht erwartet, dass wir nach einer Trainingseinheit und zwei Treffen auf diesem Level sind."

Mit Kai Havertz und Antonio Rüdiger standen zwei DFB-Akteure in der Startelf. Seine Aufstellung bezeichnete Tuchel selbst aber als "total unfair". "Weil ich für niemanden im Team eine Erklärung hatte, warum er nicht spielt", erklärte er. Bei seinem Debüt habe er auf Erfahrung gesetzt, so Tuchel, der mit der Leistung "sehr zufrieden" war.

Mutiger Angriffsfußball in Zukunft

Trotz des 0:0 verzichtete Tuchel auch in der Schlussphase auf den ehemaligen Leipziger Werner und wechselte stattdessen Tammy Abraham und Christian Pulisic ein, den er schon bei Borussia Dortmund trainierte. Wer sich unter dem neuen Coach einen Stammplatz erspielt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Tuchel kündigte jedenfalls mutigen Angriffsfußball an. Die geeigneten Spieler dafür hat er. "Dieser Chelsea-Kader ist ein Geschenk", lobte auch sein Trainerkollege Jürgen Klopp vom FC Liverpool.

In der Tabelle steht Chelsea nach dem Punktgewinn auf dem achten Platz. Nächster Gegner ist am Sonntag zuhause an der Stamford Bridge der FC Burnley. "Wenn man bei Chelsea unterschreibt, dann weiß man, dass es um Titel geht", sagte Tuchel. "Aber man muss realistisch sein – es liegen jede Menge Mannschaften und Punkte zwischen uns und dem vierten Platz." In den letzten sechs Ligaspielen gewann Chelsea nur einmal.

Tuchel hatte am Dienstag einen Vertrag bis 2022 mit einer Option auf ein weiteres Jahr an der Stamford Bridge unterschrieben.

(pas/mit Material von dpa)

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