04.04.2021 Paris La Ligue, Paris Saint Germain - OSC Lille v.l., Julian Draxler Paris Saint-Germain Foto: Antonio Borga *** 04 04 2021 Paris La Ligue, Paris Saint Germain OSC Lille v l , Julian Draxler Paris Saint Germain photo Antonio Borga Copyright: AntonioxBorga

Julian Draxler wird wohl weiter im Trikot des PSG auf dem Platz stehen. Bild: imago images / Antonio Borga

Vertragsverlängerung bei PSG: Julian Draxler erstaunt mit Bayern-Absage

Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen über einen Wechsel von Julian Draxler von Paris St. Germain zum FC Bayern spekuliert. Doch laut Berichten der französischen Zeitung "L'Epique" hat der 27-Jährige ein Vertragsangebot der Münchner abgelehnt. Neben dem FC Bayern sollen auch Hertha BSC und Bayer Leverkusen im Spiel gewesen sein.

Nach den Verpflichtungen von Dayot Upamecano für 42,5 Millionen Euro und von Trainer Julian Nagelsmann für rund 25 Millionen Euro sind die Münchner im Sommer vor allem auf der Suche nach ablösefreien Spielern, die das Team in der Breite verstärken. Da Draxlers Vertrag in Paris im Sommer ausläuft, wäre er ablösefrei zu haben gewesen.

Doch nun erteilte der Mittelfeldspieler den Bundesligavereinen wohl eine klare Absage. Laut "L'Epique" soll der Nationalspieler ein außerordentlich gutes Vertrags-Angebot der Bayern ausgeschlagen haben. Wohl aus mehreren Gründen entschied sich Draxler für seinen derzeitigen Verein, der ihm deutlich weniger Gehalt anbot.

Mehrere Gründe für Bayern-Absage

Wie "L'Epique" berichtet, soll insbesondere der Trainerwechsel von Thomas Tuchel hin zu Mauricio Pochettino dazu geführt haben, dass Draxler weiter für die Pariser auf dem Feld stehen will. Doch auch seine Beziehung zu seiner Freundin Sethaine Taing, die Französin ist, könnte eine Rolle bei der Entscheidung des 27-Jährigen gespielt haben.

Für seinen Verbleib in Paris soll Draxler sogar Gehaltseinbußen zugestimmt haben. Statt wie vorher 7 Millionen Euro im Jahr, verdient der deutsche Mittelfeld-Star in Zukunft wohl deutlich weniger. Der Vertrag, der nun wohl um drei Jahre bis 2024 verlängert wurde, soll jedoch zusätzliche Bonuszahlungen beinhalten.

Seit seinem Wechsel im Januar 2017 von Wolfsburg in die französische Hauptstadt konnte er jedoch nie langfristig auf hohem Niveau überzeugen. Lange Zeit galt er bei Sportdirektor Leonardo eigentlich als Verkaufskandidat Nummer 1, doch unter dem neuen Trainer Pochettino häufen sich seine Einsätze wieder. Während er unter Tuchel nur zu 11 Einsätzen kam, sind es unter Pochettino alleine seit Januar schon 21. Nun will er in den kommenden drei Jahren also endgültig den Durchbruch bei PSG schaffen.

(nb)

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