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FOOTBALL : FC Barcelone vs Bayern Munich - 1/4 - Phase finale - UEFA Ligue des Champions - Final 8 - Lisbonne - 14/08/2020 Barcelona s Argentinian forward Lionel Messi reacts during the UEFA Champions League quarter-final football match between Barcelona and Bayern Munich at the Luz stadium in Lisbon on August 14, 2020. Lisbonne Portugal *** FOOTBALL FC Barcelone vs Bayern Munich 1 4 Phase final UEFA Champions League Final 8 Lisbonne 14 08 2020 Barcelona s Argentinian forward Lionel Messi reacts during the UEFA Champions League quarter final football match between Barcelona and Bayern Munich at the Luz stadium in Lisbon on August 14, 2020 Lisbonne Portugal Poolfoto Panoramic / POOL / UEFA ,EDITORIAL USE ONLY

Messi erlebt beim FC Barcelona momentan keine gute Zeit. Bild: AFP / imago images

Messi gegen Barcelona: Nach diesem Treffen droht juristische Auseinandersetzung

Die Zukunft von Lionel Messi ist weiter offen und führt zu vielen Spekulationen. Erste Gespräche mit dem Klub verlaufen ohne Ergebnisse.

Die schmutzige Auseinandersetzung zwischen Lionel Messi und dem FC Barcelona geht weiter, die Fronten bleiben verhärtet: Am späten Mittwochabend endete das erste Gipfeltreffen zwischen Jorge Messi, dem Vater des Superstars, und Barca-Präsident Josep Bartomeu "ohne Ergebnisse", wie "Mundo Deportivo" vermeldete.

Es habe nicht einmal eine Annäherung gegeben, berichtete "Marca". "Barca will auf keinen Fall über den Abschied von Leo verhandeln", schrieb das Blatt. Der Klub, der durch das 2:8 in der Champions League gegen Bayern München bereits in seinen Grundfesten erschüttert wurde, habe sogar eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis 2023 angeboten.

Abschied von Messi ungewiss –juristische Auseinandersetzung droht

Schon vor den Verhandlungen über einen Abschied von Lionel Messi aus Barcelona nach fast 20 Jahren hatte Jorge Messi die Situation als "schwierig" bezeichnet. Sein Sohn, den er berät, besteht weiterhin stur auf einen ablösefreien Wechsel, Barca pocht dagegen auf eine in Messis Vertrag festgeschriebene Ablösesumme von 700 Millionen Euro.

Lionel Messi s father and representative, Jorge Messi at his arrival to El Prat Airport in Barcelona, Catalonia, Spain on 02 September 2020. Jorge Messi will meet FC Barcelona, Barca s president Josep Maria Bartomeu to talk about the future of his son after the desition of Messi of leaving the team where he has been playing the last 14 seassons and where he grew up. Lionel Messi s father and representative, Jorge Messi arrives to Barcelona ACHTUNG: NUR REDAKTIONELLE NUTZUNG PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xEnricxFontcubertax GRAFCAT1019 20200902-637346326477645834

Messis Vater und Berater, Jorge Messi, hatte nach dem Treffen mit dem Vereinspräsidenten keine guten Nachrichten zu verkünden. Bild: www.imago-images.de / Enric Fontcuberta

Auch wenn "Sport" das Treffen als "freundschaftlich" bezeichnete: Die Lage bleibt verworren, es droht eine juristische Auseinandersetzung. Es gibt allerdings auch schon Spekulationen, dass der sechsmalige Weltfußballer widerwillig doch bleiben könnte, um dann eben im kommenden Sommer zu gehen – ablösefrei. So wird Axi Biancucchi, der Cousin von Messi, bei tuttomercatoweb.com zitiert, dass er das Gefühl habe, "dass sein Abschied von Barcelona nicht so klar ist".

Messi boykottiert Training – mögliche Strafe gibt Aufschluss über sein Gehalt

Klar ist dagegen, dass Messi bislang das Training von Barca unter dem neuen Trainer Ronald Koeman boykottiert. Auch einen Corona-Test am Wochenende hatte der eigenwillige Argentinier wohl bewusst ignoriert. Messi könnte wegen seiner Verweigerungshaltung eine Vertragsstrafe drohen. In spanischen Medien wird über 25 Prozent seines Monatsgehalts spekuliert, dies seien angeblich 850.000 Euro. Messis Jahresgehalt bei Barca würde demnach 40.8 Millionen betragen.

Unter den möglichen Abnehmern für den Superstar wird weiterhin Manchester City mit Messis Ex-Coach Pep Guardiola als Favorit gesehen. Ein Paket über 500 Millionen Euro für fünf Jahre soll auf den Edeltechniker warten. Aber auch Paris St. Germain wird häufiger genannt.

 Josep Guardiola und Lionel Messi / FC Barcelona Barca - Real Madrid CF. Supercopa de Espana 2011.  PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY

Messi und Pep Guardiola kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei Barca. Bald könnten sie wieder vereint sein. Bild: www.imago-images.de / imago sportfotodienst

So oder so – Luka Modric von Real Madrid würde einen Weggang von Messi trotz der Rivalität zum FC Barcelona sehr bedauern: "Wenn es passiert, wäre das ein großer Verlust für das Prestige der Liga, wie damals, als Cristiano (Ronaldo, d. Red.) ging", sagte er der Nachrichtenagentur AFP.

Auch für Real-Star Toni Kroos ist "Messi einfach einer der Besten aller Zeiten". Aber, fügte der Weltmeister von 2014 an: "Wenn so einer dann nicht mehr beim größten Konkurrenten spielt, dann kann man sich vorstellen, dass wir das nicht unbedingt schlimm finden. Messi weg von Barcelona heißt: Barcelona fehlt eine absolute Waffe."

(lau/afp)

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