Beide Torschützen der Eintracht bejubeln den zweiten Treffer der SGE: Daichi Kamada (r.) und André Silva.
Beide Torschützen der Eintracht bejubeln den zweiten Treffer der SGE: Daichi Kamada (r.) und André Silva.Bild: imago images/Jan Huebner / Jan Huebner/Herkert via www.imago-images.de

Frankfurt und Leverkusen ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

04.03.2020, 22:47

Eintracht Frankfurt hat das Viertelfinalspiel im DFB-Pokal mit 2:0 gegen Werder Bremen gewonnen und braucht somit nur noch einen Sieg, um zum Finalspiel nach Berlin zu fahren. Das 1:0 für die Eintracht schoss André Silva durch einen umstrittenen Handelfmeter, der mittels Videobeweis in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegeben wurde. Daichi Kamada (60.) erhöhte in der zweiten Hälfte auf 2:0.

Verzichten muss die Eintracht im Halbfinale auf ihren wichtigsten Offensivspieler: Filip Kostic sah in der 92. Minute unnötig die Rote Karte. Zum Ärgernis von Werder verletzte Kostic den Bremer Abwehrspieler Ömer Toprak, der ausgewechselt werden musste. Eine Diagnose steht noch aus.

Leverkusen dreht Spiel gegen Union Berlin

Überschattet von einem medizinischen Notfall und einer halben Stunde gespenstischer Stille im Stadion ist auch Bayer Leverkusen ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Die Rheinländer setzten sich in einem durch die Begleitumstände emotionalen Viertelfinale gegen Union Berlin mit 3:1 (0:1) durch. Nach den Toren von Karim Bellarabi (72.), Charles Aránguiz (86.) und Moussa Diaby (90.+1) vor 18 453 Zuschauern dürfen die Bayer-Fans vom ersten Titel seit dem Pokalsieg 1993 träumen.

Union kann dagegen nur noch in der Fußball-Bundesliga für Aufsehen sorgen. Der Aufsteiger war der zweiten Halbfinal-Teilnahme nach der Endspielsaison 2001 nahe. Marcus Ingvartsen (39.) hatte sogar zur Führung getroffen. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Christopher Lenz (71.) schwanden aber die Kräfte.

Am Dienstag hatten sich schon der FC Bayern München und überraschend Viertligist 1. FC Saarbrücken für das Halbfinale qualifiziert. Die Auslosung wird am kommenden Sonntag, den 8. März, ab 18 Uhr live in der ARD-Sportschau übertragen.

(bn/dpa)

"Bereue nicht, zur EM gefahren zu sein": Infizierter Handball-Nationalspieler Kai Häfner über seine Situation in Isolation

Noch vor eineinhalb Wochen schilderte Kai Häfner ziemlich genau, was passieren könnte. "Erstens besteht ganz simpel die Gefahr, dass man sich ansteckt. Oder einen Mitspieler. Und jeder Infizierte wirft dann von jetzt auf gleich innerhalb der Mannschaft alles durcheinander. Der Wahnsinn beginnt dann quasi ohne Vorankündigung", sagte der deutsche Handball-Nationalspieler im Gespräch mit watson.

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