Neymar bei seiner Vorstellung im Jahr 2017. PSG zahlte 222 Millionen Euro Ablöse für den Brasilianer.
Neymar bei seiner Vorstellung im Jahr 2017. PSG zahlte 222 Millionen Euro Ablöse für den Brasilianer.Bild: www.imago-images.de / James Marsh/BPI/Shutterstock

Neue Zahlen geleakt: So viel zahlt PSG an Neymar wirklich – Barca-Präsident: "Er war verrückt danach zurückzukehren"

07.09.2021, 12:39

Mit der Verpflichtung von Neymar zeigte der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain 2017, dass sie auch die ganz großen Stars verpflichten können. Seitdem zählt PSG Jahr für Jahr zu den ganz großen Adressen für die Weltstars.

Alleine in diesem Jahr konnte PSG mehrere Weltstars ablösefrei verpflichten. Für Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Georginio Wijnaldum und zuletzt Lionel Messi zahlte PSG keine Ablösesumme. Stattdessen zahlte Paris üppige Handgelder an die Spieler, sowie hohe Provisionen an die Berater. PSG, das zum Großteil vom Scheich Katars finanziert wird, muss auch in Zeiten von Corona und Financial Fairplay nicht sparen. Ein Blick auf Neymars Vertrag verrät, in welchen Sphären Paris seine Top-Stars bezahlt.

Die "El Mundo" veröffentlichte bereits im Januar Lionel Messis Vertragsdetails beim FC Barcelona. Nun leakte die spanische Zeitung auch Neymars Vertrag. Der Brasilianer kostet Paris demnach wohl über eine halbe Milliarde Euro.

Paris investiert fast 600 Millionen in Neymar

Dass Neymar 2017 für die bis heute bestehende Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt ist, ist bekannt. Aber auch das Gehalt des mittlerweile 29-jährigen hat es in sich. Laut "El Mundo" kassiere er in den ersten fünf Vertragsjahren 43.340.400 Euro brutto und damit im Laufe der Jahre in Summe 216.702.000 Euro. In Neymars sechstem Vertragsjahr erhöht sich diese Summe auf 50.556.117 Euro. Das Gesamtvolumen der Verpflichtung Neymars beträgt somit – exklusive Beraterkosten – wohl 489.228.117 Euro.

Erst im Mai verlängerte Neymar seinen Vertrag vorzeitig um zwei Jahre bis 2025. Wie die spanische Zeitung berichtet, zu gleichbleibenden Konditionen von etwa 50 Millionen Euro brutto jährlich. Somit würde PSG fast 600 Millionen in Neymar investieren.

Nicht gerade wenig Geld für einen Spieler, der so oft verletzt ist wie der brasilianische Star. Bislang kam er nur in 71 von 156 möglichen Spielen in der französischen Ligue 1 zum Einsatz. Das große Ziel, die Champions League zu gewinnen, wurde auch immer noch nicht erreicht. Zum jetzigen Zeitpunkt ist Neymar also eine Investition, die sich noch nicht gänzlich gelohnt hat.

Neymar wollte zurück nach Barcelona

Nun äußerte sich auch noch Barcelonas neuer (und alter) Präsident Joan Laporta zu Neymar. Denn der Brasilianer hatte scheinbar ganz konkrete Absichten, nach Barcelona zurückzukehren.

"Wir haben versucht, Neymar zu verpflichten. Er hat uns sogar gesagt, dass er verrückt danach ist, zurückzukehren"
Barca-Präsident Laporta über Neymar

Beim spanischen Fernsehsender "Esporte3" erklärte der Barca-Präsident, dass man versucht habe, Neymar zu verpflichten und der Brasilianer unbedingt kommen wollte. "Wir haben versucht, Neymar zu verpflichten. Er hat uns sogar gesagt, dass er verrückt danach ist, zurückzukehren", berichtet Laporta.

Barcelonas finanziell angespannte Situation hatte dies aber unmöglich gemacht. "Wir haben das Financial Fair Play anders interpretiert. Wenn wir damals schon gewusst hätten, dass wir nicht einmal Messi registrieren können, hätten wir es bei Neymar gar nicht erst versucht", führte er aus. So verlängerte Neymar im Frühjahr bei PSG und spielt wieder mit Lionel Messi, mit dem er unbedingt wieder in einem Team sein wollte, zusammen.

(jvj)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schalke 04: Trainer Kramer nennt Aufgaben für Ouwejan - "braucht das Spiel vor sich"

Thomas Ouwejan musste zuletzt wegen Wadenproblemen kürzertreten und saß zwischenzeitlich auf der Bank. Vertreten wurde der Linksverteidiger dabei von Tobias Mohr. Mohr, der insgesamt eher offensiv ausgerichtet ist, konnte auf der Position vor allem beim 3:1-Sieg gegen den VfL Bochum überzeugen.

Zur Story