FC-Bayern-Stürmer Lewandowski macht sich laut Sport Bild "ernsthafte Gedanken" um seine Zukunft beim FCB.
FC-Bayern-Stürmer Lewandowski macht sich laut Sport Bild "ernsthafte Gedanken" um seine Zukunft beim FCB.Bild: www.imago-images.de / Pawel Andrachiewicz

Wechselgerüchte: Lewandowski macht sich "ernsthafte Gedanken" um seine Zukunft

13.10.2021, 10:02

13 Tore in 10 Pflichtspielen der Saison 2021/22 und insgesamt unfassbare 307 Treffer in 339 FC Bayern-Spielen – Robert Lewandowski zählt zu den absoluten Fußballgrößen seiner Zeit. Die Münchner sind glücklich, den Polen zu seinen Stammspielern zählen zu dürfen, doch gilt das auch umgekehrt genauso?

Anlass zu den Gerüchten soll der "Sport Bild" zufolge ein betrübt wirkender Lewandowski vor der Abreise zur polnischen Nationalmannschaft sein. Der Grund des Trübsals soll ein ausbleibender Treffer im Ligaspiel gegen den SpVgg Greuther Fürth (3:1) vor der Länderspielpause gewesen sein. So beschwerte sich der Stürmer dem Bericht zufolge auch über fehlende Zuspiele. Aber am meisten dürfte Lewandowski ärgern, dass ihm ein weiterer Rekord versagt blieb. So bleibt Fußball-Legende Gerd Müller mit 16 Toren in 16 aufeinanderfolgenden Spielen in Folge der Rekord-Inhaber. Lewandowski hingegen schaffte es nur in 15 Partien nacheinander zu treffen.

Salihamidzic sorgt für Verärgerung bei Bayern-Star

Doch schon zuvor sorgte etwas für Verärgerung beim Weltfußballer: Sportvorstand Hasan Salihamidžić machte im "Doppelpass" auf "SPORT1" offensichtliche Anspielungen auf BVB-Stürmer Erling Haaland: "60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure." Lewandowski soll das aufgestoßen sein, da dies nicht gerade von Wertschätzung zeugt.

"60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure.“
Hasan Salihamidžić im Doppelpass über Erling Haaland

Der Vertrag des Weltklassespielers läuft 2023 beim FC Bayern aus. Die Sportzeitschrift "Sport Bild" vermutet sogar, dass Lewandowski einen Abschied nach der laufenden Saison nicht mehr ausschließe, sich aber zumindest "ernsthafte Gedanken" um seine Zukunft mache.

Berater setzt auf langen Poker

Lewandowskis Berater Pini Zahavi soll demzufolge bereits vor "mehreren Wochen" eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern angestoßen, jedoch noch keine Rückmeldung erhalten haben. Es solle zwar seitens des Vereins der Wille bestehen, seinen Vertrag zu verlängern, Zahavi soll aber indes eher auf Zeit setzen und erst im Februar oder März Gespräche führen wollen.

Doch da gäbe es auch noch das Problem mit dem Alter: Der FC Bayern bindet Spieler über 30 Jahre grundsätzlich nur für ein Jahr an den Verein – ein Angebot, über das sich Lewandowski nicht gerade freuen dürfte. Für den Stürmer müsste das vereinsseitige Dogma aufgeweicht werden.

(lc)

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