Nicht Messi, sondern Ronaldo ist für Toni Kroos der beste Spieler aller Zeiten.
Nicht Messi, sondern Ronaldo ist für Toni Kroos der beste Spieler aller Zeiten.
Bild: www.imago-images.de / Mutsu Kawamori

Kroos muss für ihn heikle Frage nach dem besten Fußballer aller Zeiten beantworten: "Es verbietet sich für mich, Messi zu nennen"

18.08.2021, 18:5018.08.2021, 18:58

Es ist DIE Frage für alle Fußballfans im vergangenen Jahrzehnt: Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi? Wer ist der beste Fußballer? Toni Kroos hat dazu eine klare Meinung: "Es verbietet sich für mich, Messi zu nennen."

Toni und sein Bruder Felix sind beide im Team "Cristiano Ronaldo". Das erzählte der Weltmeister von 2014 in seinem Podcast "Einfach mal Luppen", den er gemeinsam mit seinem Bruder Felix betreibt.

Toni sei da aber auch befangen, "weil er einen entscheidenden Beitrag hat, dass auch ich viele Titel gewonnen habe." Die beiden gewannen zusammen drei Mal die Champions League mit Real Madrid. "Ihn zu erleben fünf Jahre hier, war spannend und beeindruckend. Wir waren nicht nur Teamkollegen, sondern auch Sitznachbarn und auch Nachbarn im Privaten. Er hat direkt neben mir gewohnt. Das mitzuerleben, was er für ein Perfektionist war, war schon beeindruckend."

In der aktuellen Podcast-Folge war Boris Becker zu Gast. Die Tennis-Legende stieß die Diskussion um den besten Fußballer aller Zeiten erst an. Familie Kroos wollte sich nicht auf einen Spieler aller Zeiten festlegen. "Da bin ich immer sehr gespalten. Es gibt einen besten seiner Generation und seiner Ära, aber aller Zeiten ist schwer. Dafür hat man den Vergleich nicht, da sich der Fußball auch verändert", sagte Felix und Toni schloss sich der Meinung an. Dennoch entschieden sich am Ende beide für Cristiano Ronaldo.

Für Boris Becker ist Zinédine Zidane der beste Fußballer aller Zeiten, "weil er seine Mitspieler so verbessert hat, dass sie Weltmeister wurden."

"Man kann schon mal die Frage stellen, ob wirklich jedes Zweitliga-Spiel oder der Tabellenelfte gegen den Tabellen-17. immer live übertragen werden muss"
Boris Becker über die Fußball-Dominanz im deutschen TV

Boris Becker kritisierte in dem Podcast auch die Fußball-Dominanz in der Sport-Berichterstattung in Deutschland: "Man kann schon mal die Frage stellen, ob wirklich jedes Zweitliga-Spiel oder der Tabellenelfte gegen den Tabellen-17. immer live übertragen werden muss oder ob man nicht mal andere Sportarten wie Handball oder Tennis einfach mehr Raum lässt."

Becker über Zverevs Olympiasieg: "Der Anfang von einigen großen Siegen"

Besonders in Deutschland sei zu wenig Berichterstattung und so auch zu wenig Interesse: "Es wurde noch nie so viel Tennis geschaut auf der ganzen Welt – nur nicht in Deutschland." Dabei hofft er jetzt auf einen neuen Boom durch den Olympiasieg von Alexander Zverev, damit die "Sechs-, Acht- oder Zwölfjährigen mehr über den erfolgreichen Zverev oder Struff hören" und so für den Tennissport inspiriert werden.

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(drob)

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