Soccer Football - Champions League - FC Barcelona Training - Estadio da Luz, Lisbon, Portugal - August 13, 2020   FC Barcelona's Lionel Messi during training   REUTERS/Rafael Marchante/Pool

Ein Topverdiener: Lionel Messi. Bild: reuters / RAFAEL MARCHANTE

Geldstrafe legt offen, wie viel Superstar Messi tatsächlich verdient

Der abwanderungswillige Weltfußballer Lionel Messi ist auch dem zweiten Training des FC Barcelona zur Vorbereitung auf die neue Saison ferngeblieben. Der neue Trainer Ronald Koeman habe die zweite Einheit am Dienstag im Trainingszentrum Ciutat Esportiva Joan Gamper in Barcelona mit denselben 19 Spielern geleitet, die am Montagabend auch am ersten Training teilgenommen hätten, teilte der Verein mit.

Gehalt lässt sich aus Strafe errechnen

Da Messi vor den beiden ersten Trainingseinheiten am Sonntag auch die obligatorischen Corona-Tests geschwänzt hatte, könnte der 33-Jährige nun von seinem Arbeitgeber nach dem dritten unentschuldigten Fernbleiben in Folge einer Vertragsverletzung beschuldigt werden, berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Nach dem spanischen Arbeitsrecht könne Messi, der dem Club seine Wechselabsicht bereits mitgeteilt hat, mit 25 Prozent seines Monatsgehalts bestraft werden.

Aus Katalonien heißt es, Messi würde bei weiterer Arbeitsverweigerung etwa 850.000 Euro zahlen müssen – nur für September. Sprich: Der 33-Jährige bezieht im Monat ein Gehalt von 3,4 Millionen Euro. Im Jahr kommt das Ausnahmetalent auf gut 40 Millionen Euro Gehalt. Zum Vergleich: Robert Lewandowski verdient beim FC Bayern München etwa 19 Millionen Euro.

Spieler fehlten beim Training

Neben Messi fehlten auch am Montag und Dienstag auch jene Profis, die in den nächsten Tagen für verschiedene Nationalmannschaften im Einsatz sein werden. Der deutsche Nationaltorwart Marc-André ter Stegen war auch nicht dabei, da er nach seiner Knie-Operation eine längere Pause einlegen muss. Der frühere Schalker Ivan Rakitic hatte nach Clubangaben bereits am Montagabend mit Erlaubnis des Vereins gefehlt. Nach spanischen Medienberichten ist die Rückkehr des 32-Jährigen zu Europa-League-Sieger FC Sevilla nahezu perfekt.

(lin/dpa)

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