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Gesenkte Köpfe und lange Gesichter: bislang verläuft Dortmunds Saison nicht wie erhofft.
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Bild: www.imago-images.de / eu images

So viel kostet ein Liga-Punkt: BVB und FC Bayern mit schlechtester Bilanz

17.10.2019, 15:5617.10.2019, 17:14

Nicht jeder Fußballklub hat die gleichen finanziellen Möglichkeiten – das gilt auch für die besten Vereine des Landes. Schon die im Sommer getätigten Transfers zeigten, wie unterschiedlich es um die Kontostände der Bundesligisten steht: Am meisten gab in der vergangenen Transferperiode der FC Bayern mit 143,50 Millionen Euro aus. Dicht gefolgt von den Dortmundern, die ganze 127,50 Millionen Euro für neue Spieler zahlten.

Fast schon lächerlich wirken dagegen die 39,50 Millionen Euro, die der aktuelle Tabellenführer Borussia Mönchengladbach im Sommer in die Hand genommen hat – satte 100 Millionen Euro weniger als der Tabellendritte FC Bayern.

Die aktuelle Tabelle der Bundesliga beweist derzeit ganz gut: Geld bedeutet nicht gleich Erfolg. Glaubt ihr nicht? Eine nette Berechnung offenbart das noch besser. So hat Sky mal nachgerechnet, wie viel Millionen Euro die besten zehn Klubs der Bundesliga pro Punkt ausgegeben haben. Daraus ist eine Kosten-Nutzen-Tabelle entstanden.

Die Spitzenreiter-Fohlen bejubeln Hermanns Treffer zum 2:0 gegen Augsburg.
Die Spitzenreiter-Fohlen bejubeln Hermanns Treffer zum 2:0 gegen Augsburg.
Bild: www.imago-images.de / Eibner

So viel haben die 10 besten Klubs pro Punkt gezahlt:

Die Tabelle führt der SC Freiburg an. Mit 14 Punkten steht der Verein in der echten Tabelle aktuell auf Platz vier und hat pro Punkt lediglich 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Dicht gefolgt von den Schalkern, die mit den Gesamtausgaben von 24 Millionen Euro auf 1,7 Millionen Euro pro Punkt kommen.

Platz drei sichert sich der VfL Wolfsburg. 15 Punkte haben die Wolfsburger mit jeweils 1,9 Millionen Euro bezahlt. Auf dem vierten Platz stehen die Gladbacher – sie zahlen 2,5 Millionen Euro pro Punkt.

Hertha dagegen belegt mit 3,4 Millionen Euro Platz fünf. Die Berliner gaben dieses Jahr ungewöhnlich viel Geld aus – für den belgischen U21-Nationalspieler Dodi Lukebakio zahlten sie ihre persönliche Rekordsumme von 20 Millionen Euro.

Lukebakio ist der teuerste Transfer, den die Berliner jemals getätigt haben.
Lukebakio ist der teuerste Transfer, den die Berliner jemals getätigt haben.
bild: imago / contrast

55,50 Millionen Euro machten die Leipziger diesen Sommer für neue Spieler locker. Damit kommen sie auf vier Millionen Euro pro Punkt und besetzen den sechsten Platz. Genau wie RB Leipzig zählen die Leverkusener aktuell 14 Punkte in der Tabelle, doch sie investierten dafür mehr – mit 4,4 Millionen Euro steht Bayer Leverkusen auf Platz sieben. Platz acht sichert sich Eintracht Frankfurt mit 5,4 Millionen Euro pro Punkt.

Bayern München und BVB sind Schlusslichter

Ein ungewohnter Anblick sind der FC Bayern München und der BVB als Schlusslichter der Tabelle. Mit ihren gezahlten Summen pro Punkt grenzen sie sich deutlich von den anderen Bundesligisten ab: Bayern ist in der realen Bundesliga-Tabelle punktgleich mit dem SC Freiburg und zahlt, laut der Sky-Berechnungen 10,3 Millionen Euro pro Punkt – stolze 8,8 Millionen mehr als die Breisgauer.

Auf dem letzten Platz steht Borussia Dortmund – die Schwarzgelben haben derzeit zwölf Punkte und hauten somit 10,6 Millionen Euro pro Zähler auf den Kopf. Auch mit dem aktuellen Bundesliga-Geschehen dürften die Dortmunder unzufrieden sein – dort belegen sie nur Platz acht der Tabelle.

Grund zur Sorge muss allerdings noch kein Manager der Top-Klubs haben: Bis zum Saisonende kann sich sowohl an den Pro-Punkt-Kosten als auch am Bundesliga-Tabellenplatz noch einiges ändern.

(kre)

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