Marco Reus steht seit 2012 bei Borussia Dortmund unter Vertrag.
Marco Reus steht seit 2012 bei Borussia Dortmund unter Vertrag.Bild: Norbert Schmidt / Norbert SCHMIDT

"Mehr gibt es nicht zu sagen": So denkt Marco Reus über die Kritik von Bayern-Sportvorstand Salihamidžić

14.09.2021, 17:5415.09.2021, 09:00

Während der FC Bayern am Dienstag mit dem Sieg beim FC Barcelona erfolgreich in die Champions-League-Saison startete, geht es für Borussia Dortmund erst am Mittwochabend mit dem schweren Auswärtsspiel bei Beşiktaş Istanbul in die neue Spielzeit der europäischen Königsklasse.

Dann wird auch wieder BVB-Kapitän Marco Reus auf dem Feld stehen. Der 32-Jährige spielte bereits beim 4:3-Auswärtssieg des BVB über Bayer Leverkusen am Samstag 90 Minuten – und wurde dafür anschließend scharf von Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidžić kritisiert.

Denn noch unter der Woche war der Angreifer verletzt von der Nationalmannschaft abgereist. BVB-Sportdirektor Michael Zorc schoss am Sonntagmittag umgehend gegen Salihamidžić zurück und erklärte, dass er die "Klappe halten" solle.

Marco Reus selbst wollte der Debatte nicht viel Bedeutung beimessen. "Klar habe ich das mitbekommen. Es hat mich im Wesentlichen aber nicht berührt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", erklärte er auf einer Pressekonferenz am Montag.

Viel mehr legte Reus den Fokus auf die aktuellen sportlichen Probleme des BVB und das sind vor allem die vielen Gegentore. Bisher kassierten die Dortmunder in jedem Spiel mindestens zwei Gegentore.

Rose nimmt Mannschaft trotz vieler
Gegentore in Schutz

"Wir haben schon nach der Partie gesagt, dass wir die Tore zu einfach bekommen, aber das betrifft die gesamte Mannschaft, weil wir in der Absicherung und in der Staffelung zu große Lücken haben", erklärte Reus.

Dem stimmte auch sein Trainer Marco Rose zu, der die Mannschaft in Schutz nahm. "Wir haben Videoanalyse gemacht. Die Jungs machen das nicht absichtlich. Wir werden konsequent daran arbeiten. Marco spielt ja auch lieber 3:0 als 4:3. Es ist eine gemeinschaftliche Aufgabe."

Dennoch ist Dortmund klarer Favorit. In der Gruppe C, in der noch Ajax Amsterdam und Sporting Lissabon mitmischen, ist das Weiterkommen Pflicht. "Wir wollen gut in die Gruppe starten und am besten in Istanbul gewinnen", sagte Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl, der nach dieser Saison auf Zorc als Sportchef folgt.

"Die türkischen Fans werden dafür sorgen, dass uns in Istanbul ein Hexenkessel erwartet, aber wir haben die Mittel, um gegen Besiktas zu bestehen", sagte Kehl weiter.

(lgr/mit Material von dpa)

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