Marc-André ter Stegen steht seit 2014 beim FC Barcelona unter Vertrag.
Marc-André ter Stegen steht seit 2014 beim FC Barcelona unter Vertrag.Bild: www.imago-images.de / Mutsu Kawamori

Es geht um Barcelona und seine Zukunft: DFB-Star hat wohl seine Entscheidung getroffen

23.11.2021, 18:04

Der FC Barcelona steckt in einer tiefen Krise. Schon seit Saisonbeginn kommt der aktuelle spanische Pokalsieger nicht in Fahrt, steht aktuell nur auf dem siebten Platz. Dazu kommen große Geldsorgen. Deshalb musste der 26-malige spanische Meister im Sommer auch Klub-Legende Lionel Messi nach Paris ziehen lassen. Überzogene Spielergehälter und ein hoher Schuldenberg gefährden das Überleben des stark angeschlagenen Vereins. "Dem Klub geht es finanziell noch schlechter als wir befürchtet haben", sagte der neue Vereinspräsident Joan Laporta. Kann man so sagen: Die Katalanen sollen wohl einen Schuldenberg im Milliardenbereich angesammelt haben.

Das alles muss Klub-Legende Xavi Hernández nun ändern. Seit etwas mehr als zwei Wochen ist der frühere Mittelfeldspieler, der von 1998 bis 2015 für Barça spielte, Trainer. Er brachte die Hoffnung auf glorreiche Zeiten zurückgekehrt, weiß um den "bestialischen" Druck, der auf ihm laste, verspricht aber eine Rückkehr zur Klub-DNA. Auch Marc-André ter Stegen, der seit Jahren die Nummer eins bei den Katalanen ist, soll ihm dabei helfen.

Kritik-Scheinwerfer auf den Schlussmann

In der laufenden Spielzeit hatte ter Stegen, der erst vor wenigen Monaten aus einer schweren Knieverletzung zurückgekehrt ist, allerdings einige weniger gute Momente. In einigen Medien wurde der Keeper als eine Art Buhmann dargestellt, der angeblich mitverantwortlich für die Mega-Krise beim FC Barcelona sein soll. Laut dem Online-Portal "Diario Gol" gibt es im Barca-Umfeld sogar Stimmen, die sich für eine Trennung von Stegen stark machen.

Der gebürtige Gladbacher steht noch bis 2025 beim FC Barcelona unter Vertrag und könnte bei einem Verkauf – beispielsweise in Richtung Newcastle United – wertvolles Geld in die leere Vereinskasse spülen. Angeblich sollen die "Magpies" für den Schlussmann eine Ablösesumme von 55 Millionen Euro bieten, die der LaLiga-Klub angesichts seiner finanziellen Schwierigkeiten nur schwer ablehnen könnte.

Ter Stegen lässt Newcastle abblitzen

Der Stolperstein für die neuen, von den Saudis unterstützten Besitzer von Newcastle könnte jedoch weniger die Tatsache sein, dass Barcelona ein Angebot annimmt, sondern vielmehr der Torhüter selbst.

Der 29-Jährige hat nämlich überhaupt nicht vor, Barcelona zu verlassen. "Diario Gol" zufolge hat er einen Wechsel nach Newcastle "komplett ausgeschlossen". Die Katalanen suchen dem Bericht nach dennoch einen weiteren Schlussmann. Ob das Sinn ergibt angesichts von einer Restlaufzeit von dreieinhalb Jahren? Einen teuren Bankdrücker kann sich der finanziell so angeschlagene Verein nicht erlauben. Möglicherweise profitiert auch ter Stegen vom neuen Trainer Xavi.

(abd)

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