PAOK wechselte Kapitän mit Kreuzbandriss ein, damit der die Meisterschaft mitfeiern kann

22.04.2019, 17:3023.04.2019, 07:05

Am Sonntagabend schritt Vierinha mit Tränen in den Augen auf den Rasen des Toumba-Stadions in Thessaloniki. Es lief die erste Minute der Nachspielzeit, Vierinhas PAOK Thessaloniki führte gegen Levadiakos bereits 5:0. Der erste Meistertitel seit 34 Jahren war PAOK sicher.

  • Die Fans feierten den Triumph bereits auf den Rängen mit Fanfaren und reichlich Pyrotechnik, doch Mannschaftskapitän Vierinha hatte im letzten wichtigen Kick der Saison noch keine Spielminute absolviert.
  • In der vergangenen Woche hatte Vierinha, von 2011 bis 2017 in Wolfsburg am Ball, einen Kreuzbandriss erlitten.
  • Um den verdienten Kapitän dennoch am Ostersonntag mitjubeln lassen zu können, wechselte PAOK-Coach Răzvan Lucescu den 33-jährigen Portugiesen kurz vor Abpfiff kurzerhand ein, damit auch Vierinha mitfeiern durfte. (Welt.de)

Hier kannst du dir die Einwechslung des humpelnden PAOK-Spielers anschauen:

Gänsehaut im Toumba-Stadion: 35.000 Zuschauer riefen Vierinhas Namen, auf dem Platz bemühte sich der frühere Wolfsburger dann jedoch hauptsächlich, sein verletztes Knie zu schonen. Große Aktionen waren von Vierinha am Abend des Ostersonntags dann nicht mehr zu sehen.

Nach dem Schlusspfiff eilte Vierinha dann mit seinen Mannschaftskollegen zum Autokorso. Eine Meisterschaft kann man schließlich auch mit Kreuzbandriss feiern...

(pb)

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